Paranormal FUCKtivity - Vergewaltigungsfantasie

Paranormal FUCKtivity ⎪ erotische Grusel-Geschichte

     Liebe Leserinnen und Leser,
     
ein kleines Wort vorweg. Meine neue erotische Geschichte ist ziemlich hart. 65 Prozent aller Frauen, stellen sich beim Sex vor, dominiert zu werden. Und jede dritte Frau hat heimlich Vergewaltigungsfantasien (rape fantasy). 
Das Schöne an Geschichten ist, dass sie fiktiv sind. Die Akteure in einer erotischen Geschichte dürfen alles tun, worauf sie Lust haben. Ob einvernehmlich oder nicht, hat für die handelnden Personen keine Konsequenzen. 
Im wahren Leben hingegen schon. Keine (gesunde) Frau möchte solch ein Erlebnis real haben. Deswegen vergesst nicht. Im echten Leben ist ein»Nein«, ein »Nein!«. Menschen die sich nicht daran halten, gehören hinter Gitter! Frauen sind wunderschöne Wesen. Göttinnen. Behandelt sie im wahren Leben gefälligst auch wie Göttinnen!

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meiner neuen, erotischen Grusel-Geschichten!
     
Liebe Grüße,
euer Ben

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Paranormal FUCKtivity

Ben

Nur mit einem schwarzen Pantyhöschen und einem weißen Snoopy-Shirt, das sie sich aus meinem Kleiderschrank gemopst hatte, stand Hannah am Herd und kochte. Okay, der Begriff kochen war vermutlich etwas zu hoch gegriffen. Mit einem Pfannenwender bewaffnet drehte sie Chicken-Crossies in der Bratpfanne herum und wippte Lemon Tree singend mit dem Hintern.

»Hör damit auf!«, knurrte ich von der Couch.

»Warum?«, fragte sie frech und provozierte mich, indem sie noch stärker damit wackelte.

»Kann ich dir helfen?«

»Du suchst doch nur nach einer billigen Ausrede, um zu mir zu kommen und meinen Arsch anzugrapschen!«, frotzelte sie.

»Dafür brauch ich keine Ausrede!«, knurrte ich. »Und eigentlich dachte ich, du magst das!?!«

»Nicht, wenn ich hungrig bin!«

Ich musste lauthals lachen. »Lust auf einen Horrorfilm?«

»Du willst doch nur, dass ich mich unter deiner Decke verkrieche!«

»Was du alles weißt, was ich will!«, amüsierte ich mich. »Du hättest Wahrsagerin werden sollen!«

»Liege ich denn falsch damit?«

»Vielleicht!?!«, antwortete ich und grinste breit. »Vielleicht ist mir ja auch einfach nur nach etwas kuscheln. Vielleicht bin ich heute ja in Kuschellaune?«

Jetzt war es Hannah, die lauthals anfing zu lachen.

»Herr Wilder in Kuschellaune. Das wäre ja mal etwas ganz Neues!«

Hannah beäugte mich misstrauisch und wusch die Pfanne ab. »Gib es zu, du willst dich nur rächen, wegen dem Abend mit der Dildo-Party!?«

»Natürlich will und werde ich mich dafür rächen, aber nicht heute Abend. Die Rache wird deutlich schlimmer ausfallen!«, drohte ich grinsend. 

»Sowas hatte ich befürchtet«, sagte sie und kam mit einem Teller voller Chicken Nuggets zu mir. 

»Ich glaube, ich habe einen Film gefunden!«

Hannah stand direkt vor mir, beugte sich tief herunter und wedelte mir mit ihrem süßen Hintern vor der Nase herum, als sie den Teller auf den schwarzen IKEA-Wohnzimmer-Tisch abstellte. »Und welchen?«

»Was hältst du von Blair Witch Project?«

Mit großen Augen sah sie mich an und schüttelte langsam den Kopf. »Der ist doch schon etwa 100 Jahre alt. Und außerdem gruselig. Und. Ach, fuck, egal. Okay! Wenn du mich so ansiehst, kann ich nicht nein sagen.«

»Manchmal sind die alten Filme eben die Besten!«, knurrte ich und streckte meine Hand nach ihrem Hintern aus. »Nichts da!«, motzte sie und schlug meine Hand weg. 

Ich drückte schnell auf die Start-Taste, bevor sie es sich anders überlegte.

»Mhm…«, machte Hannah und antwortete auf meinen Satz, »Stimmt schon. Wie die alten Männer!«

»Wenn nennst du hier alt?«, fragte ich. Hannah warf sich blitzschnell von mir weg, als ich sie packen wollte. »Du hast ein ganz schön freches Mundwerk, Kleines!«

»Ja, und das muss jetzt ganz schnell mit Chicken-Crossies gestopft werden.«

»Oder..!«

»Nein, Chicken-Crossies!« 

Hannah schmiegte sich an mich und wir fingen an zu essen. Zeitlich passte es ganz gut. Das langweilige Gelaber zu Beginn des Films überbrückten wir kauend. Als es langsam aber sicher spannend wurde, schob Hannah den leeren Teller beiseite.

»Das tat gut. Mein Magen hing mir schon in der Kniekehle!«, sagte sie und rülpste wie ein Wallach.

»Respekt! Wenn auch nicht sehr Prinzessinnen like!«

Verlegen lächelnd zuckte sie mit den Schultern und huschte zu mir unter die warme, überdimensionale Kuscheldecke. Sie kuschelte sich so eng an mich, bis wir wie das passende Puzzleteil perfekt ineinander passten. 

»Findest du das fair?«, fragte ich und konnte mir ein erneutes Knurren nicht verkneifen.

»Was denn?«, erkundigte sie sich unschuldig.

»Mit deinem Po so über meinen Schwanz zu reiben, beim Versuch, dich meinen Konturen anzupassen.«

»Sorry, war keine Absicht!«, sagte sie. Ihr Grinsen hingegen verriet, dass sie das mit voller Absicht gemacht hatte. Vermutlich hätten wir es ausdiskutiert, wenn es nicht im Film gerade gruselig geworden wäre. Hannah zog sich die Decke vor die Augen. »Sag Bescheid, wenn ich wieder gucken kann, ja?«, kam es gedämpft von ihr.

»Moment…«

»Noch nicht…«

»Noch nicht…«

»Jetzt!«, sagte ich verzögert und viel zu früh. 

Es war an der Stelle, als in der Nacht die ersten Schreie zu hören waren. Hannah ließ die Decke sinken und sah genau in dem Moment hin, als einer der Protagonisten die blutigen Zähne fand. Mit tiefer, verstellter Stimme machte ich laut »Booo!«

Sie fuhr erschrocken zusammen.

»Du Arsch!«, rief sie, drehte sich zu mir herum und boxte mir fest gegen die Schulter. »Du Blödmann. Ich hätte vor Angst sterben können!«

»Wie furchtbar!«, neckte ich sie lachend. »Dann hätte ich mir ja eine neue Freundin suchen müssen. Vielleicht so eine junge Zwanzigjährige, mit dicken Brüsten und…«

Hannah hob eine Augenbraue und schaute mich zornig an. »Dünnes Eis, mein Freund, ganz dünnes Eis!«

Ich musste wieder lachen. »Gib es zu, das magst du doch so an mir!«

Sie gab ein indifferentes Geräusch von sich und schmiegte sich an mich. Dabei drehte sie sich auf die Seite, legte ein Bein um meine Hüfte und vergrub ihre Nase in der Kuhle meiner Schulter. Genießend sog sie meinen Geruch ein und zupfte eindeutig an meinem Shirt.

»Du willst dich vor dem Film drücken!?«

Sie schnurrte einvernehmlich und schob ihre Hand an meiner Brust hinunter.

»Warst du eigentlich schon immer so eine Pussy?«

»Tzz…«, machte sie abfällig. »Ich bin vielleicht etwas schreckhaft, aber ein Feigling bin ich definitiv nicht!«

»Bist du doch!«

Ihre Hand wanderte tiefer und nestelte an meiner Jogginghose herum. Sie fummelte an dem Knoten und versuchte ihn zu lösen. Durch unzählige Wäschen war dieser allerdings so fest, dass es ihr einfach nicht gelingen wollte. Sie fing an herumzuzappeln, richtete sich auf und kletterte auf meinen Schoß. »Ben!«, nörgelte sie. »Ich will dich ablenken!«

»Ich weiß!«, bestätigte ich grinsend.

Sie schob ihr Becken nach vorne und rieb ihre Spalte an meinem besten Stück, das auf ihre Bemühungen reagierte. Als sie spürte, dass etwas unter ihrem Po hart wurde, kicherte sie zufrieden und zog sich mein Shirt über den Kopf. Ihre wunderschönen Brüste lächelten mich an. Ihre Brustwarzen waren bereits geschwollen und leuchteten rot, wie reife Kirschen.

»Schade, dass du ein Feigling bist und dich nicht trauen wirst…«, warf ich nebenbei ein, griff nach ihren Handgelenken und zog sie zu mir herunter.

»Was traue ich mich nicht?«, fragte sie neugierig, als ich eine ihrer Brustwarzen zwischen die Lippen nahm und anfing, an ihr zu knabbern.

Sie schnaubte angetan.

»Ach, vergiss, dass ich was gesagt habe. Wie gesagt, du wirst dich sowieso nicht trauen.«

Mit hochgezogener Augenbraue schaute sie mich genervt an. »Ben! Ich weiß genau, was du da versuchst. Sag es jetzt!«

»Okay, aber es ist nicht schlimm, wenn du zu viel Angst hast und nein sagst…«

Hannah kniff mir durch mein T-Shirt in die Brustwarze.

»Autsch«, machte ich und grinste. »Was hältst du von ein bisschen Nervenkitzel?«

Wieder strich sie mit ihrer Spalte über meine Männlichkeit, die zwischenzeitlich zur vollen Härte herangewachsen war. Einzig und allein der Stoff zwischen unseren Körpern verhinderte, dass wir eins wurden. »Du weißt, dass mich Angst geil macht und du Arsch nutzt das gnadenlos aus. Erzähl!«

»Wie du weißt, bin ich in Bad Driburg geboren und aufgewachsen.«

»Ja. Komm auf den Punkt!«

»Als Kinder haben wir mit unseren BMX-Rädern die Wälder unsicher gemacht und dabei sind wir auf eine alte, abgelegene Militäranlage gestoßen.«

»Mir schwant Böses…«

»Nachdem die Mauer gefallen war und die Amis wieder abgereist sind, haben sie einfach einen Zaun um die Anlage gezogen und ein Betreten-Verboten-Schild aufgehängt. Das hat uns Kids ja nur noch mehr angestachelt, die Basis zu erkunden und wir haben neben einigen Baracken auch ein altes Militärlazarett gefunden.«

»Du schlägst jetzt nicht vor, dass wir darin übernachten?«

Mein Grinsen wurde breiter und breiter. »Doch, genau das wollte ich dir gerade vorschlagen. Eine Mutprobe. Wir übernachten kommendes Wochenende eine Nacht in dem alten, verlassenen Lazarett.«

»Für kein Geld der Welt. Ohne mich!«

»Nicht einmal, wenn du die, wie heißt sie nochmal, die kleine Blonde mit den blauen Augen. Natalie?«

»Nelli«, korrigiert Hannah.

»Ich meine, die ist doch Boxerin und beschützt dich sicher… Aber wenn du nicht willst, ist das okay. Ich fahre auch mit Nelli und ihrem Kerl allein. DIE finden das sicher witzig.«

Instinktiv schob Hannah ein weiteres Mal ihr Becken nach vorne. »Du bist so berechnend!«

Nein, eigentlich war ich das nicht. Nur, wenn ich etwas unbedingt haben wollte. »Ich habe dich ganz schön getriggert, oder?«

»Ich will, dass du mich auf der Stelle leckst und mir einen geilen Orgasmus machst!«

»Und ich will, dass du Nelli anrufst und sie für das kommende Wochenende einlädst!«

Hannah sah mich grummelnd an. »Deal!«, sagte sie zähneknirschend und stieg von mir herunter.

Ich rutschte ein Stück nach hinten. Zog ihr das Pantyhöschen herunter.

Sie griff blind nach hinten und tastete nach ihrem Handy. Als sie es sich geangelt hatte, umfasste ich ihre Taille und legte sie mir zurecht. Lächelnd lehnte sie sich zurück und öffnete bereitwillig die Schenkel, während sie sich das Telefon vors Gesicht hielt und es entsperrte.

Du kleines, verdorbenes Miststück!

Grinsend drückte ich ihre Beine noch ein Stück weiter auseinander und machte es mir zwischen ihren Schenkel bequem.

 

Hannah

Es klingelte. Ben, der Mistkerl, starrte zwischen meinen Beinen hindurch direkt in meine Augen. Er wartete darauf, dass Nelli abnahm.

»Hey Honey!«, begrüßte diese mich und wie erwartet, stieß Ben seine glühende Zunge genau in diesem Augenblick in mich.

Ein heißer Schauer lief mir den Rücken herunter, doch es half nichts. Zum Glück gelang es mir, mich zusammenzureißen. »Hey Nelli! Wie geht es dir?«, fragte ich flüssig und streckte Ben albern die Zunge heraus.

Grinsend schob er mir zwei Finger in die Pussy und drückte sie weit auseinander. Er signalisierte mir mit Blicken, dass ich weiterreden sollte, und begann mich genüsslich zu lecken. Vermutlich ging ihre Antwort deshalb an mir vorbei.

Egal!

»Sag mal, was habt ihr nächstes Wochenende vor?«, fragte ich und biss mir auf die Unterlippe.

»Was haben wir kommendes Wochenende vor, Schatz?«, hörte ich sie Björn fragen.

»Soweit ich weiß nichts.«

»Nichts, sagt er. Warum?«

»Ben hat etwas vorgeschlagen, aber ihr müsst das nicht machen!«, erklärte ich, in der der Hoffnung, dass sie zwischen den Zeilen las.

Bitte, sag nein!

»Was denn?«, hakte Nelli nach und Ben ließ seine Zunge auf meinem Kitzler tanzen.

»Eine Mutprobe. Er kennt eine alte, leerstehende Militärbaracke der Amis und er meinte, dass es aufregend sei, wenn wir eine Nacht dort zusammen verbringen…«

Ich musste mir erneut auf die Unterlippe beißen, um nicht in den Hörer zu stöhnen. Flehend schaute ich Ben an. Bittend, dass er einen Gang runterschaltete. Grinsend ignorierte er mich und schob stattdessen erneut zwei Finger tief in mich.

»Eine geile Idee, so etwas wollte ich immer Mal tun!«, hörte ich Nelli genau zum richtigen Zeitpunkt antworten. Sie übertönte damit das leise, verräterische Stöhnen, das ich nicht unterdrücken konnte.

»Ich bin auch dabei!«, stimmte auch Björn zu.

Ihr seid scheiße!

»Okay, ich schicke dir nachher Ben’s Nummer. Da ich nächste Woche Fortbildungen geben muss, komme ich nicht zum Planen und Ben wird sich das ohnehin nicht nehmen lassen.«

Ben nickte, ohne seine Zunge von meiner Perle zu lösen. Seine Augen funkelten mich an.

»Mach das!«

»Ich muss jetzt auch Schluss machen. Leider!«

»Okay Süße, wir sehen uns dann Samstag!«, verabschiedete sich Nelli.

»Tschö!«, rief Björn noch in den Hörer und dann war das Telefonat auch schon beendet.

»Du hättest ruhig noch ein wenig länger mit ihr telefonieren können…«, sagte Ben nach einer kurzen Pause.

»Das hättest du wohl gerne.«

Ich war wütend. Warum hatte Nelli nicht an meiner Stimme erkannt, dass ich das nicht will?

Beleidigt fischte ich nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher ab. Es wurde duster.

»Stell dir nur mal vor, wie still und dunkel es da sein wird… Welches Leid diese Wände schon gesehen haben müssen.« Er grinste böse, weil er genau wusste, dass sein nächster Satz mir vollends den Boden unter den Füßen wegziehen würde: »Wie viele Menschen da gestorben sind und wer weiß, vielleicht sind ihre Seelen ja noch immer in dem alten Gemäuer …«

Er wollte sich wieder meiner Pussy zuwenden. Ich schob ihn hart zur Seite. »Lass das!« 

Seine Worte hatten – wie so oft – Bilder in meinem Kopf zum rotieren gebracht, die mir alle entgegenschrien, diese Aktion nicht durchzuziehen. Alles in mir sträubte sich dagegen.

»Was hast du denn, Kleines?«, fragte er gespielt unschuldig.

»Wusstest du, dass der Film angeblich auf einer wahren Begebenheit beruhen soll?«, murmelte ich.

»Paperlapapp!«, zischte er.

Er konnte es zwar nicht sehen, aber aktuell wechselte meine Mimik, bestehend aus hochgezogenen Augenbrauen und fest zusammengepressten Lippen, zwischen Angst und Sorge. Ich fühlte mich überrumpelt. Gedrängt zu etwas, dass ich nicht wollte. Weil ich nicht wusste, wohin mit dem Gefühlschaos in mir, entschied ich mich dazu, einfach laut aufzuschreien und meinen Unmut herauszulassen. Dabei verkrampfte ich und wurde stocksteif. Und dann eskalierte es. Ich begann zu heulen und Tränen schossen aus mir heraus.

Ben fing an zu lachen.

Das machte mich noch wütender. »Was stimmt denn mit dir nicht?!«, brüllte ich ihn an. »Du VOLLARSCH!!!«

Ich griff nach dem Erstbesten, dass ich in die Finger bekam. Bens Oberarm. Und biss mit aller Kraft hinein. Aber, anstatt mich festzuhalten und mich mit seiner körperlichen Anwesenheit zu beruhigen, reagiert er völlig falsch und rutschte von mir weg.

»Tut mir leid…!«, begann er sich zu entschuldigen. Im Bruchteil einer Sekunde kniete ich vor ihm und trotz meiner geringen Reichweite gelang es mir, ihm eine zu scheuern. Ich verpasste ihm eine Ohrfeige, die sich gewaschen hatte.

Zugegeben, sie war nicht unverdient, aber niemand – nicht einmal ich – hatte das Recht ihm ins Gesicht zu schlagen. Zwischen Amüsement und Wut packte er mich, drehte mich mit dem Rücken zu sich und drehte meinen Arm um. Ich konnte das Adrenalin riechen, das sein Körper ausschüttete. Er begann zu schwitzen und ich konnte sein rasendes Herz schlagen hören. Wie eine Spielzeugpuppe beugte er mich bäuchlings über die Sofalehne und ließ mich die unverschiebbare Barriere spüren.

»Ben!!«, keuchte ich.

Ich selbst konnte die Panik in meiner Stimme hören.

Dunkelheit.

Bewegungsunfähigkeit.

Massiver, vor allem erzwungener, Kontrollverlust.

Meine drei größten No-Gos.

Er wartete.

Ich rang mir ein gequältes, »Bitte…«, ab und versuchte seinen Arm wegzudrücken. Allerdings scheiterte der Versuch kläglich. Was zu noch mehr Panik führte. Ich fing an zu hyperventilieren.

»Auch, wenn ich nicht nett zu dir war, Kleines. Mach das nie wieder… Und jetzt beruhige dich. Atme langsam. Komm schon, du willst mir doch nicht ohnmächtig werden! Ich bin genau hinter dir. Ruhig!«

Er wusste genau, welche Macht seine Stimme auf mich hatte. Mit der richtigen Tonart war ich Wachs in seiner Hand. Je nachdem, was er erreichen wollte, konnte er mich allein damit manipulieren. »Komm, Kleines. Werd ruhiger, oder soll ich dir meine Hand über den Mund legen?«

Mein absolutes Hardlimit. Das Erste, was ich ihm anvertraut hatte, als wir uns kennenlernten.

Mein Mund muss immer frei bleiben!, hatte ich ihm gesagt.

Und er trat meine Regeln mit Füßen!

Ich stöhnte panisch auf, begann zu zappeln und zu wimmern. Eine meiner Tränen lief ihm über die Hand.

»Was jetzt, Kleines? Soll ich dich loslassen?«, fragte er durch mein Weinen verunsichert.

»Nein!« Instinktiv drückte ich meinen Hintern gegen seinen Schoss. Ich wollte ihn spüren. Ich musste wissen, ob es ihn geil machte.

Sein Schwanz war knüppelhart. Ich spürte die mächtige Erektion durch die Jogginghose hindurch. Kalter Schweiß lief mir die Stirn hinunter.

»Ich lasse deinen Oberkörper jetzt los!«

Weg von ihm konnte ich trotzdem nicht. Mein Körper war zwischen der Lehne und seinem Körper eingekeilt. Er drückte meine Hände auf die Sofalehne. Seine Augen mussten sich in der Zwischenzeit an die Dunkelheit gewöhnt haben. Zielsicher griff er nach meinen Nippeln, ohne meinen Körper vorher zu berühren. Er drehte sie nicht besonders sanft zwischen seinen Fingern. Zwirbelte sie. Drückte sie fest zusammen und brachte mich in Sekundenschnelle zum Keuchen.

»Oh ja…«, knurrte er in mein Ohr. Es klang, als befände sich sein Kopf direkt hinter meinem. »Habe ich mir doch gedacht, dass deine Angst dich scharf macht.«

Wissend, was ihn erwarten würde, schob er eine Hand zwischen meine Beine.

Mein Herz begann genauso zu rasen wie seins. Ich hatte zu viel Sauerstoff im Blut, schwitzte und wusste nicht, ob ich schreien oder weinen sollte. Ben und ich hatten oft über meine Grenzen gesprochen und waren uns einig, dass wir sie gern mal ausreizen wollen würden. Dass er das allerdings ohne Vorwarnung tun und alle Grenzen gleichzeitig niedermachen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Er hatte mich komplett überrumpelt. Ich wollte sofort hier weg und gleichzeitig in seinen Armen bleiben, damit er mich beschützen kann. Ich wollte wütend auf ihn sein, weil er mir so kindisch und doch übel mitgespielt hatte, und gleichzeitig durfte ich auf keinen Fall den Kontakt zu ihm verlieren. Wenn er mich jetzt loslassen würde, dann würde die Panik über mir zusammenbrechen wie eine riesige Welle.

Ich keuchte hart, als er mit der einen Hand meinen Nippel und mit dem Daumen der anderen Hand meinen Kitzler malträtierte. Er hatte mich gefühlt vor Schreck fast umgebracht und dachte jetzt wirklich an Sex! Noch viel schlimmer war allerdings, dass mein Körper genauso reagierte, wie er es beabsichtigte. Meine Nippel wurden so hart, dass es weh tat. Und noch bevor zwei seiner Finger sich in meine Pussy schoben, wusste ich, dass ich verdammt nass sein würde. Es war, als ob mein Körper innerhalb von Sekunden alle Schleusen geöffnet hätte.

Ben sprach nicht mehr, was mir zeigte, dass er sich sehr konzentrierte. Er schien das in diesem Ausmaß nicht geplant zu haben und versuchte nun, einen Weg zu finden, mich da erfolgreich durchzulotsen. Seine Finger tauchten nur kurz ein, dann zögerte er einen Augenblick.

Ich wollte sprechen, bekam aber wieder nur ein Wimmern heraus, von dem ich wusste, dass er es nicht mag. In dieser Situation allerdings würde er es mir wohl nachsehen. Zumindest hoffte ich das. Mein großer, deutlich stärkerer Freund griff hinter mich, legte mir seine Hand auf die Lendenwirbelsäule, drückte mich ins Hohlkreuz und schob mir unvorbereitet seinen harten, durch Lust nassen Schwanz in den Körper.

Wie zur Hölle hast du deine Jogginghose ausgezogen bekommen, obwohl du mich mit beiden Händen bearbeitet hast?, fragte ich mich und schrie gleichzeitig, weil er mich so hart aufdehnte. Allerdings traf er in dieser, zugegeben eher unbequemen Position so zielsicher den Punkt, der mich augenblicklich stöhnen und mich binnen weniger kräftiger, ruckartigen Stößen explodieren ließ. Und auch Ben brauchte nicht viel länger. Ihn hatte das scheinbar ebenfalls so geil gemacht, wie mich. Er rammte mir seinen Schwanz noch zwei, vielleicht drei mal in die zuckende Muschi und kam dann ebenfalls. Laut keuchend entlud er sich in mir. Ich konnte spüren, wie er seine heiße Ladung in mich spritzte.

»Schade!«, stöhnte ich. »Ich hätte sie heute gerne geschluckt!«

»Nächstes Wochenende Kleines. Nächstes Wochenende!«, lachte er heiser.

Zielsicher und nachdrücklich zog er mich in seine Arme, legte meinen Kopf auf seine Brust und sich selbst mit mir in eine halbliegende Position auf die Couch. So hielt er mich fest, bis ich wieder ganz bei mir war. Zwischendurch murrte er beruhigend oder sagte, »Das hast du gut hinbekommen, Kleines!«, und, »Ich weiß, dass das überraschend kam!«

Nachdem wir ins Schlafzimmer und in unser großes Bett gewechselt waren, löste er meine Forderung noch ein und leckte mich, bis ich kam.

Ben

Die Woche verging wie im Flug. Hannah war die meiste Zeit in der Klinik. Wir gaben uns regelmäßig die Klinke in die Hand. Ich kam von der Arbeit und sie fuhr wieder dorthin. Mir war das nur mehr als recht. Durch meine gelegentlichen Camping-Trips mit den Jungs war ich gut ausgestattet. Zwischendurch telefonierte ich mit Björn, der den organisatorischen Part der anderen zwei übernommen hatte. Mir war auch das recht. Hannah und Nelli verband etwas. Ein unsichtbares Band. Und ich wusste, dass die beiden sehr angetan voneinander waren. Wenn die beiden sich in einem Raum befanden, brannte die Luft. Das Knistern zwischen den beiden war für jeden hörbar. Zwar reagierte Björn gelegentlich leicht eifersüchtig, aber – das bestätigte er mir während unserer Chats – eher zum Schein. Nelli brauchte das. Sie wollte spüren, wie viel sie ihm bedeutete und seine Eifersucht war nur ein Zeichen dafür, dass es ihm nicht egal war, wenn sie jemand anderem schöne Augen machte.

Für Hannah hingegen, verging die Woche viel zu schnell. Bereits am Mittwoch war ihr anzumerken, dass ihre Nervosität von Minute zu Minute zunahm. Ich würde sogar meinen Arsch darauf verwetten, dass sie insgeheim hoffte, sich in der Klinik eine Erkältung oder einen grippalen Infekt einzufangen, um absagen zu können.

Am Samstagmorgen lud ich die Sachen ein und fuhr noch einmal einkaufen. Obwohl wir nur vierundzwanzig Stunden überleben mussten, hatte ich gefühlt Vorräte für eine Woche besorgt. »Bist du soweit?«, fragte ich. Hannah sah mich mit großen Augen an. Sie war kreidebleich. »Ich glaube, ich fühle mich nicht gut.«

Ich ging zu ihr und legte ihr prüfend eine Hand auf die Stirn. »Fieber hast du keines!«, stellte ich klar.

»Aber …«

»Hannah! Stell dich nicht so an. Ich bin die ganze Zeit bei dir und ich verspreche dir, dass ich dich nicht eine Sekunde allein lassen werde. Außerdem habe ich Pfefferspray und die alte Bundeswehr-Machete dabei!«, versuchte ich, sie zu beruhige. »Und, vergiss nicht. Nelli ist auch da. Oder willst du mich wirklich eine Nacht mit Björn und Nelli allein lassen?« Grinsend hob ich neckisch eine Augenbraue an.

»Pah!«, fauchte sie sofort und stemmte die Fäuste in die Hüfte. »Nur über meine Leiche!«

Die kleine Anspielung bewirkte Wunder. Ehe ich mich versah, saß Hannah im AMG und wartete auf mich.

Hätte ich ihr sagen sollen, dass ich nicht auf blonde Frauen stehe?

Ich schloss die Haustür ab und stieg zu ihr ins Auto.

»Ich weiß, dass ich es bereuen werde, aber bitte lass uns endlich losfahren!«, bat sie. »Denn ansonsten überlege ich es mir womöglich anders und steige wieder aus.«

Schnell drückte ich auf den Knopf und startete den Motor.

Obwohl Frauen bekanntlich unentwegt quasseln, war Hannah die ganze Fahrt über still. Nachdenklich schaute sie aus dem Fenster. Gelegentlich flüsterte sie zwar, »Ich bereue es jetzt schon!«, machte ansonsten aber keinerlei Anstalten, dass ich wieder umkehren sollte. Insgeheim hatte ich nämlich genau damit gerechnet. Panisch wurde sie erst, als wir die Straße verließen und in den Wald fuhren. Eine Straße aus Betonplatten führte die letzten Kilometer direkt durch den Wald. Die Bäume trugen Herbstlaub. Das blutrote Kleid ließ den Wald noch bedrohlicher aussehen, als er eigentlich war. Hannah legte ihre linke Hand auf meinen Oberschenkel und bohrte ihre Fingernägel so fest ins Fleisch, dass es weh tat.

Als wir unser Ziel erreichten, standen Björn und Nelli schon vor seinem Dodge Ram und warteten auf uns. Ich parkte direkt neben ihm und wir stiegen aus.

»Hey Björn!«, rief ich freudig und drückte den stattlichen, vollbärtigen Typen zur Begrüßung. Sowohl von der Größe, als auch von der Statur war Björn mir sehr ähnlich. »Schicke Karre. Neu?«

»Ja!«, sagte ich, während Hannah und Nelli sich in die Arme fielen, als hätten sie sich Jahre nicht mehr gesehen. Dann tauschten wir und ich begrüßte Nelli.

»Geile Idee!«, sagte diese, als sie mich in den Arm nahm und mir einen Schmatzer auf die Wange drückte. »Ich steh auf kranken Scheiß! Voll trashy, aber geil!«

»Ja, ich auch!«, stimmte ich zu und hielt ihr meine Faust entgegen.

Sie drückte ihre dagegen und strahlte mich an.

»Ich will euch beiden Turteltauben zwar nicht trennen, aber was meint ihr, wollen wir erst einmal die Sachen ausladen und einchecken?«, fragte Björn.

Wir alle nickten und machten uns daran, die Autos auszuräumen. Glücklicherweise hatten Björn und Nelli vor der richtigen Baracke auf uns gewartet. Mit dem Wetter hatten wir ebenfalls Glück. Die ganze Woche über hatte es geregnet. Heute aber schien die Sonne.

Voll bepackt gingen wir zum Eingang. Über der großen, morschen Holztür hing eine oxidierte Messing-Schlange.

»Ein Wunder, dass die niemand geklaut hat. Messing ist wertvoll und lässt sich problemlos verhökern!«, staunte Björn.

»Vielleicht haben sie es ja versucht, aber niemand ist lebendig hier weggekommen?«, sagte ich und verstellte meine Stimme, so dass sie düster und bedrohlich klang.

Irgendwer muss ja für die passende Stimmung sorgen.

Hannah verpasste mir postwendend einen fiesen Stoß auf die Leber und sorgte dafür, dass ich einen kleinen Moment kurzatmig wurde und die Klappe hielt.

Ich japste nach Luft.

Die Fassade der Klinik war mal grün gewesen. Pastellgrün. So, wie man es auch heutzutage noch von vielen Krankenhäusern kennt. Allerdings war davon nicht mehr viel übrig. An den meisten Stellen war der Mörtel bereits abgeplatzt und man starrte auf altes, modriges Mauerwerk.

»Kommt schon, lasst uns endlich die Sachen reinbringen!«, sagte ich, als ich mich von ihrem Leberhaken erholt hat.

Dafür hielt nun Hannah den Atem an, als ich die Holztür kraftvoll mit dem Fuß auf drückte. Sie wehrte sich zwar, gab aber alsbald knarzend auf und ließ uns herein.

»Der Klügere gibt nach!«, kommentierte Björn abfällig mit einem Grinsen.

»Schon einmal vom Dümmeren auf die Fresse gekriegt?«, antwortete mein Ego schnippisch.

Nelli unterbrach uns. »Kommt schon Jungs. Ihr seid beide Alpha-Männchen. Ihr müsst uns nicht beweisen, wer den längsten hat! Lasst uns lieber zusehen, dass wir das Zeug in dieses verwitterte …«

»Klinik! Verwitterte Klinik!«, korrigierte Hannah.

»Das wir unser Zeug in die verwitterte Klinik kriegen, bevor es dunkel wird.« Dabei malte sie mit ihrer Fußspitze einen Kreis in den hartnäckigen Staub, der den Linoleumboden mehrere Millimeter dick überzog. »Ich glaube nämlich, wir haben gleich noch genug Arbeit vor uns.«

»Ja, wir müssen es uns noch gemütlich machen. So werde ich hier nämlich nicht übernachten!«, bestätigte Hannah.

»Gut, das ich Feger und Kehrblech mitgenommen habe!«, sagte ich.

»Woran du alles gedacht hast!«, stachelte Björn erneut und erntete einen bösen Blick seiner Geliebten. »Ich bin ja schon ruhig!«

»Was meint ihr Ladys, wollen wir uns hier unten ein schönes Zimmer aussuchen, oder möchtet ihr lieber eines im ersten Stock?«

Hannah drehte sich einmal um ihre eigene Achse und schaute durch die zerbrochenen Fensterscheiben. »Definitiv in den ersten Stock. Hier unten kriege ich Schiss, dass jemand durch eines der kaputten Fenster klettert und uns im Schlaf abmurkst.«

»Du glaubst wirklich, dass du heute Nacht ein Auge zukriegst?«, triezte Björn.

»ES REICHT JETZT!«, zischte Nelli, wendete sich dann zu Hannah und sagte: »Lass dich nicht ärgern, Süße. Wir bringen jetzt die Sachen hoch und suchen uns ein schönes Zimmer. Du wirst sehen, wir machen es uns schon gemütlich und wenn die vierundzwanzig Stunden rum sind, willst du gar nicht mehr von hier weg.«

Hannah hob ungläubig eine Augenbraue. »Dein Ernst?«, fragte ihr Gesichtsausdruck.

Vorsichtig setzte ich einen Fuß auf die Treppe und machte den ersten, testenden Schritt. Das Holz quietschte zwar verdächtig, machte aber einen stabilen Eindruck. »Kommt schon, wenn die Treppe mich aushält, hält sie euch auch aus.«

Die anderen folgten mir mit etwas Abstand.

»Ein Gutes hat die Sache ja. Niemand kann sich hochschleichen, ohne dass wir ihn kommen hören!«, stellte Björn amüsiert klar, als wir im ersten Stock angekommen waren.

Selbst Hannah lachte und bekam einen Anflug von Mut. »Leute, ich geh vor und suche uns ein Zimmer aus!«

Wie angekündigt setzte sie sich in Bewegung. An sich war der Linoleumboden hier oben etwas besser in Schuss, als im Eingangsbereich. Hin und wieder gab es eine Stelle, an der der Belag abgenutzt war und Holzdielen zum Vorschein kamen. Insgesamt war der Boden aber in einem passablen Zustand, wenn man bedenkt, dass die alte Klinik seit den Neunzigern leer stand.

Hannah wagte einen Blick in das erste Zimmer. Es war nicht sehr groß. In einer Ecke stand noch ein altes Bett. Es war durchgerostet. Vom Lattenrost war nicht mehr viel übrig. Einzig und allein die Schaumstoffmatratze hatte die dreißig Jahre beinahe unbeschadet überstanden. Sie war zwar durch die Sonneneinstrahlung ausgeblichen, aber ansonsten sah sie beinahe aus wie neu. Wäre da nicht die fette Staubschicht, die sich wie eine Decke über sie gelegt hatte und der muffige Geruch. Hannah rümpfte die Nase und ging weiter. Erst beim letzten Zimmer, am Ende des Flures, drehte sie sich zu uns und rief: »Hier bleiben wir!«

Ich war heilfroh, denn so langsam wurden meine Arme schwer. Als Letztes betrat ich den Raum, der mal sowas wie ein Schwesternzimmer gewesen sein muss. Er war beinahe doppelt so groß wie die vorherigen Räume.

»Wollen wir eigentlich alle in einem Zimmer übernachten?«, fragte ich.

Oder wollen wir ein Zimmer pro Pärchen, weil heute Nacht noch etwas laufen sollte?

»Ich bin für ein Zimmer!«, antwortete Nelli.

»Ich auch und falls du die Frage gestellt hast, weil du dir eventuell ein heißes Nümmerchen mit mir erhofft hast, Schatz: Vergiss es! Das hier ist nicht der richtige Ort für ein Schäferstündchen!« Sie wirkte richtig angepisst.

Du kennst mich einfach zu gut!

Ich grinste.

»Lasst uns die Sachen am besten hier draußen im Flur abstellen. Björn und ich gehen dann nochmal runter und holen den Rest von draußen rein. Ihr dürft dafür im Anschluss einmal durchfegen und reinemachen …«, schlug ich vor.

Drei Köpfe sahen mich nickend an.

Ich klopfte Björn auf die Schulter und wir beide gingen zurück zur Treppe.

Hannah

Ich wartete, bis die Männer außer Hörweite waren.

»Scheiße, wenn du wüsstest, wie sehr ich mich auf den Abend mit dir gefreut habe, auch wenn er durchaus in einer schöneren Umgebung hätte stattfinden können.«

Nelli lachte. »Meinst du, mir geht es anders?«

»Ben ist so ein Schweinehund. Er wusste, dass ich niemals zu diesem Trip ja gesagt hätte.«

»Warum hast du dich denn darauf eingelassen?«, fragte Nelli neugierig. Ein verschmitztes Lächeln umzeichnete ihre Mundwinkel.

»Er hat mich in Zugzwang gebracht, in dem er mir klar gemacht hat, dass er auch mit Björn und dir alleine fahren und eine geile Nacht verbringen würde.«

»Und das wolltest du nicht, weil…?«

Ich raufte mir die Haare. »Nelli, zwing mich nicht, es laut zu sagen. Du kennst die Antwort und du weißt so gut wie ich, dass wir es aus guten Gründen beide noch nie ausgesprochen haben.«

»Ich will eine Antwort darauf. Ja, ich weiß es, aber ich will es aus deinem süßen Mund hören …«, erklärte Nelli, »…um sicherzugehen. Meine Angst, dich wegen einer Dummheit zu verlieren, ist einfach zu groß. Ich brauche etwas Sicherheit. Ich hoffe, du verstehst das?«

»Was versteht sie?«, mischte sich Björn plötzlich hinter ihr ein.

Erschrocken zuckten wir zusammen. Wie zum Teufel war es ihm gelungen, sich geräuschlos anzuschleichen?!

»Ach nichts Bärchen! Unwichtiger Frauenkram! Hast du den Besen mitgebracht?«, versuchte Nelli abzulenken.

»Nein, aber etwas viel Besseres: Alkohol!«

»Wenn wir fertig sind und es hier so sauber ist, dass wir hier übernachten können, ohne an einer Staublunge zu krepieren!«, entgegnete ich.

»Spielverderberin! Na gut, dann gehe ich wieder runter und packe bei Ben wieder mit an.«

»Ist dir eigentlich aufgefallen, dass in diesem Raum noch alle Scheiben in Takt sind?«

»Ja, das war auch ein Grund, warum ich mich hierfür entschieden habe. Heute Nacht soll es frieren!«, antwortete ich Nelli.

Polternd und knarzend kam jemand die Treppe hinauf. Kurz darauf kam Ben herein, stellte zwei schwere Taschen ab, gab mir grinsend einen Kuss auf die Lippen und drückte mir Besen, Handfeger und Kehrblech in die Hand. Ebenso schnell und wortlos, wie er gekommen war, verschwand er auch wieder.

Nelli und ich fingen an reinezumachen und obwohl es bitterkalt war, mussten wir dabei die Fenster aufreißen. Es kostete uns zwar etwas Kraft, aber immerhin ließen sie sich öffnen. Quietschend. Knackend. Beinahe kreischend. Sie waren eben genauso in die Jahre gekommen, wie der Rest des Gemäuers auch.

Ich hatte vermutet, dass sich die Zeit in der Gruselklinik wie ein Kaugummi ziehen würde. Zäh und dröge. Aber als wir aufgeräumt und saubergemacht hatten, setzte bereits die Dämmerung ein. Wenn es nicht so schrecklich hier gewesen wäre, hätte ich die Farben des Herbstlaubs sehr genossen.

»Das habt ihr doch mit Absicht gemacht?«, sagte Nelli zu den Männern, als diese beinahe zeitgleich mit uns fertig waren. »Ihr habt extra langsam gemacht, damit wir die Drecksarbeit alleine machen«, beschwerte sie sich.

»Du hast uns erwischt!«, bejahte Ben und fing mit Björn an zu lachen.

»Merkst du, die beide sind schon ein eingeschworenes Team. Sie haben sich gegen uns verbündet!«

»Ja, ich glaube auch!«, bestätigte ich. Nelli und ich mussten kichern.

»Jetzt haben wir uns aber ein Bier verdient!«

Niemand widersprach Björn.

»Habt ihr auch Jacky und Cola gekauft?«, wollte ich wissen. Wobei ich die Antwort bereits erahnte. Ben wusste schließlich, dass ich kein Bier trinke.

»Worauf du deine süße Pussy verwetten kannst!«, nickte Ben wissend.

»Meine süße Pussy bleibt heute in ihrem warmen Höschen, mein Freund!«, konterte ich.

»Ich wette dagegen!«, fiel mir Nelli in den Rücken.

»Weißt du etwas, was ich nicht weiß?« Björn klang schon wieder eifersüchtig.

»Mensch, das war doch nur ein Spaß, Schatz! Ein SPASS! Männer!«

»Halt mich daraus!«, rief Ben und musste sich vor Lachen den Bauch halten. Als er sich wieder eingekriegt hatte, fragte er: »Was haltet ihr davon, wenn Björn und ich ein paar Matratzen aus den anderen Räumen zusammensuchen. Natürlich nur die Besten!«

»Du meinst, du findest welche, die nicht riechen, als wäre auf ihnen schon jemand gestorben?«, feixte Nelli spöttisch.

»Würdest du bitte Wörter wie gestorben, verreckt oder krepiert aus deinem Wortschatz streichen, so lange wir hier sind. Sonst laufe ich nämlich gleich nach Hause!«

»Sei keine Spielverderberin!«, beschwerte sich Nelli.

»Tust du nicht!«, warf Ben böse ein. »Es ist bereits dunkel draußen. Du traust dich alleine gar nicht mehr in den Wald.«

»Habt ihr euch jetzt alle gegen mich verschworen!?« Ja, ich war sauer und vermutlich wäre ich es auch noch eine Zeit lang geblieben, wenn nicht just in dem Moment mein Handy vibriert hätte. Ich fischte es aus meiner Tasche und las die Whatsapp-Nachricht. Sie zauberte mir ein süffisantes Grinsen auf die Lippen. Ich schob es schnell wieder in die Gesäßtasche meiner Jeans.

Die Männer sausten los und schleppten nacheinander Matratzen rein. Als sie sechs davon zusammengetragen und in zwei Dreierreihen hintereinander auf den Boden gelegt hatten, kramte Ben sogar noch genügend Spannbettlaken aus einer Tasche, die er hochgeschleppt hatte.

»Sag mal, hast du wirklich an alles gedacht?«, fragte Nelli ungläubig. »Du bist ja schlimmer als eine Frau!«

Ben lachte. »Naja, sagen wir es mal so. Ich weiß, dass unsere liebe Hannah nur nach einem Grund sucht, warum wir abbrechen und wieder nach Hause fahren müssen. Deswegen haben Björn und ich uns einen Kopf gemacht und versucht, an alles erdenkliche und undenkliche zu denken.«

»Herr Wilder, ich bin beeindruckt!«, zollte Nelli ihm Respekt.

Er machte einen Knicks und bedankte sich höflich bei ihr.

»Hast du auch Decken eingepackt?«, hakte ich nach.

Grinsend erwiderte Ben, »Ich nicht, aber Björn. Und ja, Kissen auch!«

Mist!

Nelli nahm die Spannbettlaken und bezog die Betten. Björn verteilte die Decken und Kissen darauf.

»Ich nehme an, ihr wollt in der Mitte liegen?«, fragte er grinsend. »Die, die außen liegen werden immer als erstes …«

»SCHATZ!«, unterbrach Nelli ihn mahnend, grinste aber.

Ben prustete laut und riss die Hand zum Mund, um das folgende Lachen zu unterdrücken.

Auch, wenn es nicht meine Art ist, schnappte ich mir die Flasche mit dem Bourbon und nahm einen großen Schluck auf Ex.

Während des Aufräumens war uns warm. Jetzt aber, wo wir fertig waren, spürten wir die Kälte. Nelli sprach es an. »Sagt mal Männer, wollen wir hier erfrieren oder hat sich diesbezüglich auch jemand Gedanken gemacht?«

»Wir haben gedacht, wir ziehen uns gleich alle aus und kuscheln uns gemeinsam unter die Decke. Die Körperwärme wird uns alle warmhalten. Die Pinguine machen es auch so!«

»Sehr witzig, Ben. Sehr witzig!«

»Schnucki, wir haben drei Gasheizstrahler mitgenommen. Dein Hintern wird dir schon nicht abfrieren!«

»Den kuschle ich nachher ja auch an meinen Bären!«, erwiderte Nelli grinsend und Björn knurrte lustvoll.

»Der knurrt wie meiner!«, verkündete ich. »Die nächste Gemeinsamkeit unserer Kerle!«

Ben

Eine halbe Stunde später hatten wir Männer die Heizstrahler aufgestellt und einen Campingkocher zusammengebaut. Ich erwärmte Ravioli in einem Topf, der für eine ganze Kompanie gereicht hätte. Björn hatte derweil um unser Matratzenlager herum Kerzen aufgestellt.

»Im Kreis ist euch recht, oder hätte ihr sie lieber in einer anderen Form aufgestellt. Rechteck? Dreieck? PENTAGRAMM?«

Ich musste mir auf die Unterlippe beißen, um nicht schon wieder laut loszulachen.

Björns Nachfrage sorgte aber dafür, dass Hannah ihm ihre Aufmerksamkeit widmete. »Sehr geschmackvoll!«, kommentierte sie ironisch, als sie die Kerzen genauer betrachtete.

»Sorry!«, beteuerte ich, »War keine Absicht. Ich bin nur davon ausgegangen, dass wir keinen Raum finden werden, in dem die Fenster noch alle heil sind. Ich habe sicherheitshalber nach Kerzen gesucht, denen Wind nichts anhaben kann.«

»Friedhofskerzen!«, sagte Nelli und fing an zu kichern.

»Grablichter!«, belehrte Hannah.

»Warum bist du denn jetzt so? Was stimmt denn mit dir nicht?«, fragte Nelli lachend.

»Ladys, ich will euch nicht beim Schwanzlängenvergleich stören, aber das Essen ist fertig!«, unterbrach ich amüsiert.

Wir aßen, tranken und lachten. Hannah hielt sich erstaunlich gut. Ehrlich gesagt hatte ich nicht angenommen, dass sie tatsächlich so lange durchhalten würde. Vielmehr hatte ich damit gerechnet, dass sie mich schon innerhalb der ersten Stunde anflehen würde, dass ich sie nach Hause bringe. Aber sie hielt sich tapfer! Langsam aber sicher zeigte der Alkohol bereits erste Wirkung. Die Frauen kicherten und gackerten um die Wette. Vermutlich hatten sie völlig vergessen, an was für einem Ort wir uns befanden. Bewusst wurde es Hannah erst wieder, als ihre Blase drückte und die Flüssigkeit wieder nach draußen wollte.

»Jungs, hat sich einer von euch zufällig Gedanken gemacht, wie oder wo wir Mädels auf die Toilette gehen? Wir können uns nicht, wie ihr, einfach an irgendeine Wand oder einen Baum stellen?«

»Jupp!«, rief ich. »Haben wir. Wir sind doch vorhin an der Gemeinschaftsdusche vorbeigekommen. Gut, die sieht jetzt nicht besonders einladend aus. Aber ihr wollt euch da ja auch nicht schick machen und nicht mehr Zeit als zwingend notwendig verbringen. Die Duschen funktionieren zwar nicht mehr. Vermutlich, weil die Wasserrechnung seit 30 Jahren nicht mehr bezahlt wurde. Aber, die Rohre sind noch intakt! Björn war so frei und hat es schon für euch getestet.« Breit grinsend sah ich in die Runde.

Björn nickte absegnend.

»Und wenn wir …«, wollte Nelli wissen.

Ich unterbrach sie. »Dafür haben wir in der Gemeinschaftsdusche einen Eimer mit Deckel hingestellt.«

»Okay!«, sagten die Frauen beinahe synchron. »Damit können wir leben!«

»Kommst du mit?«, fragte Hannah und klang besorgt.

»Was ist denn das für eine Frage. Natürlich komme ich mit. Glaubst du, ich lasse dich in dieser kranken, verlassenen Klinik alleine irgendwo hingehen?«

»Sollen wir auch mitkommen?«, bot ich uns als Verstärkung an und holte die Machete aus der Tasche.

»Die kannst du mir geben!«, sagte Nelli. »Dann schaffen wir es auch alleine!«

Ich reichte ihr die Machete. »Pass gut auf mein Mädchen auf, hörst du? Nicht, dass ein irrer Geist sie umbringt!«

Wenige Minuten später kamen sie wieder. Hannah war sichtlich erleichtert.

»Und, was machen wir jetzt?«, wollte Nelli wissen.

»Was haltet ihr von einem Spiel.«

»Strip-Poker?«, fragte Nelli vollkommen schmerzfrei und schaute Hannah herausfordernd an. Unser Matratzenlager war durch die drei Strahler mittlerweile angenehm warm, wenn auch wirklich muffig.

Hannah grinste ein klein bisschen.

»So ähnlich«, antwortete ich. »Wie wäre es mit Wahrheit oder Pflicht?«

Die beiden Frauen überlegten.

»Könnte witzig werden …«, kam es von Hannah.

Björn schenkte derweil noch vier Jacky-Cola und ebenso viele Kurze ein.

»Sahnelikör?«, amüsierte sich Hannah, als sie sah, was Björn eingoss. »Der bärtige Wikinger trinkt Mädchen-Schnaps?«

»Keine Sorge Sweetheart, ich hab auch Tequila besorgt, aber ich will, dass du noch etwas durchhältst.«

Wir stießen an und kippten die Kurzen. Anschließend machten wir es uns auf den Matratzen gemütlich.

»Wer fängt an?«, fragte ich. »Freiwillige vor!«

»Immer der, der fragt!«, forderte Björn, der vermutlich nur von sich selbst ablenken wollte.

»Wenn das euer Wunsch ist!«, stimmte ich zu, in der Hoffnung, dass sie anfänglich noch mit milden Wünschen um die Ecke kamen.

Nelli ergriff die Initiative. »Wahrheit oder Pflicht?«

Ich überlegte. »Wahrheit!«

»Wann hast du das letzte Mal onaniert?«

»Echt jetzt?«, fragte Björn. Eine Spur Eifersucht war deutlich herauszuhören.

Nelli zuckte mit den Schultern.

»Stell dich nicht so an Björn!«, sagte Hannah und fing an zu lachen. »Hättest du dich freiwillig gemeldet und Wahrheit genommen, ich glaube, ich hätte dich das auch gefragt.«

»Und ich dachte, ihr Frauen seid nicht so auf Sex fixiert, wie wir Kerle …«

»Siehst du, hast du wieder etwas dazugelernt. Wir Frauen sind viel schlimmer als ihr!«

Hannah und Nelli stießen triumphierend die Fäuste gegeneinander.

Ich nutzte die Gelegenheit und hoffte, dass meine Antwort im Tumult unterging. »Vorgestern.«

»Vorgestern?«, fragte Hannah ungläubig. »Wann vorgestern?«

»In der Nacht!«

»In der Nacht?«, mimte Hannah den Papagei und wiederholte meinen Satz. »Wir hatten vorgestern vor dem Einschlafen noch Sex!?!«

»Ja, und?«, protestierte ich. »Ich bin halt nachts wach geworden und hatte nochmal Lust. Du hast tief und fest geschlafen. Sollte ich dich etwa wecken?«

»Ja, verdammt!«, beschwerte sich Hannah zum Schein und fing laut an zu lachen. »Ich will verdammt nochmal, dass du mich weckst, wenn du Lust hast und nicht einfach an dir rumspielst. Das ist meiner!«, sagte sie gespielt entrüstet und zeigte mit Blicken auf meinen Schwanz.

Grinsend drehte ich meinen Kopf zu Nelli und fragte nun meinerseits sie: »Wahrheit oder Pflicht?«

»Pflicht!«

»Wunderbar, ich habe gehofft, dass du das sagst!«,

Ich stand auf und ging zu einer der vielen Taschen. Mit ein paar Kleidungsstücken in der Hand kam ich zurück.

»Was soll das werden, wenn das fertig ist?«

»Ich habe dir ein paar Sachen herausgesucht …«

»Woher wusstest du, dass ich Pflicht nehme?«, unterbrach sie interessiert.

»Ja, genau Schatz. Woher wusstest du das?«

»Wusste ich nicht!«, gab ich zu. »Da ihr beide ungefähr die gleiche Größe habt und die Sachen hier ohnehin one size sind, war eigentlich total egal, wer von euch Pflicht nimmt!«

Die beiden Frauen gaben sich mit meiner Antwort zufrieden.

»Auf jeden Fall möchte ich, dass du jetzt in den Duschraum gehst und dich für uns umziehst. Das hier ist dein Dress für den heutigen Abend! Übrigens, die Regel lautet, du ziehst nur das an, was ich hier in der Hand halte. Björn wird mitkommen und aufpassen, dass du dich vorher komplett entkleidest!«, erklärte ich die Spielregel.

»Kann ich nicht …«

»Nein!«

Nelli ging leicht schmollend vor. Björn ging ihr nach und leuchtete ihr den Weg mit seinem Handy.

»Das war doch so ein Rock, wie du ihn mir auch schon einmal besorgt hast.«

»Ja, genau der ist es. Der, bei dem du gesagt hast, dass du ihn in der Öffentlichkeit nicht anziehen wirst!«, antwortete ich und grinste wie ein Honigkuchenpferd.

»Du bist so fies!«

»Ich weiß!«

Es wurde still und wir warteten auf die beiden.

Drei, vielleicht vier Minuten später kamen die beiden zurück. Nelli konnte man schon von weitem motzen hören. »Wenigstens ein Höschen hättet ihr mir beilegen können. Stattdessen bescheuerte Haargummis …«

Mit jedem Meter, dem sie uns näher kam, wurde ihre Stimme lauter und klang wütender.

»Ihr spinnt doch!«, nörgelte sie herum. »Kein Höschen, aber Haargummis!«

Als Hannah sie sah, fiel ihr die Kinnlade herunter.

»Was ist?«, fragte Nelli beschämt.

»Scheiße, du siehst heiß aus!«, kam es stockend raunend über ihre Lippen.

»Siehst du, jetzt weißt du, warum ich dir die Sachen gekauft habe!«, stellte ich klar und fühlte mich für meinen guten Geschmack bestätigt.

»Mit den zwei Zöpfen siehst du wirklich aus, wie ein Schulmädchen. Ich muss zugeben, dass macht mich schon ein bisschen an, Süße!« Langsam aber sicher gewann Hannah ihre Selbstsicherheit zurück. »Und du trägst wirklich kein Höschen drunter?«

»Nope!«, antwortete Nelli verspielt und schüttelte verneinend mit dem Kopf. »Willst du mal …«

»Nein!«, stoppte Björn abrupt den Flirt der beiden Frauen, noch bevor er richtig angefangen hatte. »Wenn hier einer fühlt, dann bin ich das. IST. DAS. KLAR?«

Hannah streckte kapitulierend beide Hände in die Luft und hob die Augenbrauen.

Das kann ja lustig werden. Bei Björn weiß man nämlich nicht so recht, ob er es ernst meint oder nicht. Aber eines weiß man tausendprozentig, mit diesem Hünen möchte man sich nicht anlegen!

»Wie wär’s, wenn du weitermachst, Schatz?«, fragte Nelli und versuchte ihren Wikinger zu bändigen.

»Okay!«, sagte er und sein Lächeln wurde so breit wie sein Gesicht. »Hannah, Wahrheit oder Pflicht?«

»Nach der letzten Pflicht nehme ich wohl besser Wahrheit. Wer weiß, was Ben da noch alles in seinen Taschen versteckt hat?«

»Hast du etwa Angst?«, fragte ich lachend.

»Nennen wir es Besorgnis!«

Björns Grinsen wurde immer breiter.

»Okay, da nicht du die Pflicht auswählst und Björn aussieht, als wäre ich ihm in die gut vorbereitete Falle getippt, möchte ich noch einmal wechseln!«, revidierte Hannah.

»Wie du willst, kleines Fräulein!«, sagte Björn und lachte schmutzig. »Ich möchte, dass du dein Handy nimmst und uns die letzte SMS oder Whatsapp-Nachricht vorliest, die du erhalten hast!«

Hannah wurde kreidebleich.

»Kleines?«, fragte ich besorgt. »Was ist los? Hast du einen Geist gesehen?«

»Nein!«, sagte sie bedenklich. »Ich mache mir nur gerade ernsthaft Sorgen!«

»Komm schon. So schlimm wird es wohl nicht sein. Oder? ODER???«

Hannah atmete tief durch, schnappte sich ihr Handy und öffnete Whatsapp. Erneut holte sie tief Luft. »Kann ich mich nochmal umentscheiden?«

»Lies!«, befahl ich.

Sie schluckte so laut, dass alles es hören konnten. Dann fing sie leise an zu lesen.

»Dein Höschen bleibt heut definitiv nicht an, Süße! Ehrlich gesagt, ich hab mich so auf diesen Abend gefreut, weil ich mir bombensicher bin, dass wir unsere Männer heute endlich dazu kriegen, dass wir beide etwas miteinander haben dürfen. Ich möchte dir dein Höschen höchstpersönlich ausziehen und ich freue mich darauf herauszufinden, wie du schmeckst …«

Hannah sah verängstigt zu Björn.

Björn drehte sich zu Nelli und sah sie mit finsterer Mine an. »Ich muss nicht fragen, von wem du diese Nachricht erhalten hast!«, sagte er zu Hannah, ohne seinen Blick von seiner Frau zu lösen. Erst jetzt bemerkten die anderen, dass Nelli die Farbe genauso aus dem Gesicht gewichen war, wie Hannah.

»Was für abgefucktes, abgekartetes Spiel treibt ihr beide da eigentlich mit uns?«

Keine der beiden Ladys traute sich auch nur ein Wort zu sagen.

»Ihr beide seid geil aufeinander und schmiedet heimlich Pläne, wie ihr uns dazu bringt, dass wir euch eine Freikarte geben, ohne mit uns vorher darüber zu reden?«

»Wie lange plant ihr das schon? Macht ihr euch per WhatsApp gegenseitig geil und arbeitet es dann an uns ab?!«

Die Köpfe der beiden Frauen sanken von Sekunde zu Sekunde tiefer, während wir sie abwechselnd angingen.

»Ihr hintergeht uns!«

Stille!

Es war Hannah, die als Erstes ihre Stimme wiederfand.

»Ben, es tut mir leid!«

»Es tut dir leid? Schämen solltest du dich! SCHÄMEN!«

»Verz …«

»Sei ruhig! Ich will nichts hören!«, sagte ich grummelnd.

»Bärchen …«, versuchte es auch Nelli.

»Sei still! Kein Wort!«, antwortete Björn eiskalt und seine Stimme klang mindestens genauso rau, genauso tief und genauso enttäuscht wie meine.

Plötzlich konnte ich nicht mehr. Mein Mund verzog sich zu einem Grinsen, als ich Björn ansah. Ihm ging es genauso. Ich fing schallend an zu lachen und Björn konnte sich dadurch auch nicht länger zurückhalten und prustete ebenfalls laut los.

Verwirrt schauten uns die Frauen an und wechselten unsicher einen Blick.

»Ihr habt uns die ganze Zeit hinters Licht geführt?«, riet Nelli unsicher. Sie traute dem Braten noch nicht ganz.

Björn riss sich irgendwie zusammen. »Nicht so ganz. Als ob wir nicht wüssten, dass ihr euch geil findet… Wahrheit oder Pflicht?«

»Aber ich war doch gerade schon dran?« Nelli verstand nicht so richtig, was los war.

»Wahrheit oder Pflicht?«, wiederholte Björn energischer.

»Pflicht!«, sagte sie, weil sie genug Wahrheiten für einen Tag hatte. Hinter Wahrheit vermutete sie nur eine weitere Falle ihres stattlichen Kerls.

»Zieh Hannah aus und finde heraus, wie sie schmeckt!«, wies er seine Frau an.

Sein zweiter Blick galt mir. Er vergewisserte sich wortlos, dass es auch tatsächlich in Ordnung für mich war.

Ich nickte lächelnd und zwinkerte ihm zu, was soviel heißen sollte wie:

Alles okay mein Freund!

Hannah

Nelli sah mich lustvoll an. Ihre Augen funkelten vor Verlangen.

»Es tut mir leid, Hannah. Wenn Björn das von mir verlangt, muss ich das tun!«

»Komm endlich her!«, antwortete ich einladend.

Ich will das doch genauso sehr wie du auch!

Auf Knien rutschte Nelli zu mir. Ganz dicht vor mir stoppt sie. Zärtlich streckte sie ihre Hände nach mir aus und legte sie auf meine Wangen. Sie zog mich dicht an sich und gab mir als erstes einen wunderschönen, sinnlichen Kuss, der so gefühlvoll war, dass ich eine Gänsehaut davon bekam. Allein der Kuss entlockte mir ein sanftes Stöhnen und als sie ihre Lippen wegzog, forderte ich willenlos: »Mehr!«

Nelli lächelte. »Du kriegst ja mehr. Gleich!« Dabei löste sie ihre Hände von meinen Wangen und ließ sie an meinem Körper heruntergleiten. Sie strich liebevoll über meinen Oberkörper. Berührte zartfühlend meine Brüste. Kurz darauf erreichte sie den Saum meines Wollpullis und zog ihn mir vorsichtig über den Kopf. Direkt danach machte sie sich an meinem Gürtel zu schaffen. Als sie auch diesen überwunden hatte, knöpfte sie meine Jeans auf und schubste mich vornehm-zurückhaltend mit dem Rücken auf die Matratze. Spielerisch entledigte sie mich meiner Schuhe und meiner Jeans. Auch die schwarzen Söckchen blieben nicht an ihrer Stelle. Nun half sie mir wieder auf.

»Bist du bereit für den Rest?«, fragte sie fürsorglich.

»Ja!«, hauchte ich und konnte es kaum abwarten.

Ganz vorsichtig zog sie mir auch das Shirt über den Kopf und warf es beiseite. Mit einer Hand öffnete sie beinahe mit einem Fingerschnippen den BH. Nur das Höschen, das zog sie mir ganz langsam aus. So als würde sie sich das Beste für den Schluss aufheben. Mein Atem wurde tief und schwer. Ich hatte Lampenfieber!

Endlich ist es soweit!

Mit beiden Händen streifte sie mir das Höschen ab.

»Du hast dich für mich frisch rasiert!«, bemerkte Nelli mit einem Schmunzeln.

»Ja, extra für dich!«, bestätigte ich grinsend.

Ich konnte es irgendwie immer noch nicht fassen, dass der Moment endlich gekommen war.

»Erzähl mir, was du so an mir magst …«

»Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!«, gab ich zu. »Deine Lippen. Dein Unterlippenpiercing. Deine strahlenden, blauen Augen. Und deine sportliche Figur. Aber auch dein wunderschönes Lächeln. Wenn du lächelst, fühle ich mich einfach …«, ich suchte nach dem passenden Wort, »…glücklich!«

Wieder umfasste sie mein Gesicht und zog mich für unzählige weitere, liebevolle Küsse zu sich heran. Ich fühlte mich wie Wachs in ihren Händen. Aber irgendwann ließ sie meine Wangen los und ließ ihre Hände an meinem Oberkörper herunterwandern. Zielsicher fanden sie meine Brüste. Sie fing zärtlich an sie zu streicheln. Zu liebkosen. Sanft zu kneten. Sie umkreiste die Warzenvorhöfe mit den Fingernägeln. Meine Knospen reagierten auf ihre Reize. Wurden hart und verfärbten sich dunkel.

»Es gefällt dir!«, raunte Nelli zufrieden.

»Gefallen ist gar kein Ausdruck!«, keuchte ich erregt. Ich legte meine Hände in ihren Nacken.

Zufrieden senkte sie ihren Kopf zu meinen Brüsten. Nahm meine Brustwarzen zwischen ihre Lippen und fing zärtlich an daran zu saugen. Sie entlockte mir damit erneutes Stöhnen.

»Du machst mich wahnsinnig!«

»Das ist mein Plan, Süße!«

Nach und nach wurde sie etwas fester. Sie ließ mich ihre Zähne spüren. Knabberte genüsslich an meinen Brustwarzen, zauberte mir weitere Schauer, die mir warm den Rücken herunterliefen. Ihre gefühlvollen Bisse zogen mir bis in den Schoß. Ich spürte, dass ich bereits klatschnass war. Als sie mich abermals ihre Zähne spüren ließ, merkte ich, dass meine Nässe aus mir heraustropfte und meinen Oberschenkel herab rann.

»Du bringst mich zum Auslaufen!«

»Ich weiß und gleich werde ich dich probieren meine Süße!«

Wieder schubste sie mich behutsam und ich ließ mich willig auf den Rücken fallen. Sie suchte den Weg zwischen meine Schenkel und machte es sich in meinem Schoß gemütlich. Kurz darauf empfing ich ihre Zunge zum ersten Mal. Sie schleckte damit genüsslich durch meine heiße Spalte.

»Du schmeckst göttlich!«, kommentierte sie kurz und schenkte mir damit auch Beruhigung.

Natürlich hatte ich mir Gedanken gemacht, ob sie meinen Geschmack mögen würde. Ich verspürte Erleichterung und öffnete meine Beine weiter für sie.

»Aber Süße, ich möchte dich auch schmecken!«, rief ich bittend.

»Wenn du das möchtest …«

Sie richtete sich vor mir auf und zog sich die weiße Bluse und den rotkarierten Schulmädchen-Rock aus. Und wie bereits angekündigt, fehlte das Höschen. Ihre hübsche Pussy glänzte bereits vor Nässe.

»Es hat dich also auch erregt!«, stellte ich fest und fühlte mich mehr als zufrieden.

»Und wie!«, gab sie grinsend zurück. Auch in ihrer Stimme konnte man ein leichtes Keuchen heraushören.

Sie drehte sich so herum, dass sie mir den Hintern entgegen streckte, und krabbelte dann rückwärts an mich heran. Direkt vor meinem Gesicht machte sie Halt. Beinahe zeitgleich berührten meine Zunge ihre Pussy und ihre Zunge meine Pussy. Und beinahe im selben Augenblick stöhnten wir auf, als wir die Zunge der anderen spürten. Wir begannen uns gegenseitig zu verwöhnen. Mit jeder Minute, die verstrich, wurde unser Stöhnen lauter und unsere Bewegungen hibbeliger.

»Wenn du nicht einen Gang runterschaltest, komme ich gleich!«, keuchte ich.

»Ich auch!«, kam es von Nelli zurück. Sie stöhnte mindestens ebenso laut wie ich und ihr Stöhnen erregte mich. Es gefiel mir.

»Nimm zwei Finger dazu!«, sagte ich und teilte ihr mit, was ich brauchte, als plötzlich ein lautes Poltern ertönte.

Ben

Björn und ich sprangen zeitgleich auf, rissen unsere Frauen auseinander und pressten ihnen jeweils eine Hand auf den Mund.

»Psst! Kein Mux. Ich glaube hier ist noch jemand!«, flüsterte ich.

Hannah schrie in meine Hand, doch ich hatte diese so fest auf ihren Mund gedrückt, dass kein Ton, außer einem kaum hörbaren Schnaufen, nach draußen drang.

»HANNAH, SEI STILL!«, flüsterte ich energischer.

Die Frauen zappelten und schlugen wild um sich. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis unsere Worte zu ihnen durchdrangen und sie ruhiger wurden. Erst als keine der beiden Frauen mehr zappelte und ich spürte, dass Hannah wieder halbwegs normal atmete, fragte ich leise, »Kann ich jetzt meine Hand wegnehmen, ohne dass du schreist?«

Sie nickte.

Nelli nickte auch.

Björn und ich nahmen unsere Hände von ihren Mündern.

»Ihr müsst jetzt gut zuhören!«, sagte ich leise. »Ich glaube, es ist noch jemand im Haus. Wahrscheinlich nur irgendwelche bescheuerten Jugendlichen, die hier aus Langeweile und Übermut irgendwas kaputt machen wollen. Wenn Björn und ich jetzt runter gehen, scheißen die sich vermutlich in die Hosen und rennen davon. Ihr müsst also keine Angst haben. Wir schnappen uns jetzt die Machete und gehen nachsehen. Ihr bleibt hier oben und wartet auf uns.«

Die Frauen nickten, klammerten sich allerdings ziemlich ängstlich aneinander.

»Hast du für mich auch eine Waffe?«, erkundigte sich Björn.

»Ich hab noch eine Camping-Axt dabei, wenn du die nehmen möchtest.«

»Gerne!«

Also suchte ich auch diese aus der Tasche, gab Hannah noch einen Kuss und schlich mich dann mit Björn aus dem Zimmer. Wir waren uns einig, dass wir uns ganz leise Anschleichen und den Überraschungseffekt nutzen wollten.

Hannah

»Nelli, ich habe Angst!«, flüsterte ich und versuchte nur halb so dramatisch zu klingen, wie ich mich fühlte.

Sie versuchte natürlich, mich zu beruhigen. »Hannah, es wird so sein, wie Ben gesagt hat. Wahrscheinlich sind es nur irgendwelche Jugendlichen, die etwas randalieren wollen. Du wirst sehen, sobald die Männer nach unten gehen, werden sie schreiend davonlaufen!«

»Und wenn nicht?«

»Hannah, du glaubst nicht wirklich an Geister, oder?«

»Eigentlich nicht, aber wenn es tatsächlich Geister gibt, möchte ich ihnen definitiv nicht an diesem Ort hier begegnen!«

»Reiß dich zusammen. Es gibt keine Geister!«

»Aber …«

»Nein!«, unterbrach mich Nelli.

Wir lauschten, aber konnten nichts hören.

Mit jeder Minute, die sich wie eine Stunde anfühlte, in denen wir nichts von unseren Männern hörten, wurde auch Nelli ängstlicher. Auch, wenn sie alles daran setzte, dass ich es nicht spüren sollte.

»Und wenn es mehrere sind und unsere Männer längst überwältigt haben?«, fragte ich nach einer Weile.

»Lösch die Kerzen und schalte diese beschissenen LED-Lampen aus. Vielleicht finden sie uns dann nicht, wenn wir uns ganz ruhig verhalten!«

Nelli und ich schlichen auf Zehenspitzen durch den Raum und bliesen alle Kerzen aus. Sogar die Heizlampen löschten wir. Als Letztes drehte Nelli den batteriebetriebenen Leuchten den Saft ab.
Wir tasteten blind nach den Matratzen und krochen bis zur Mitte. Wie die Kinder versteckten wir uns unter der Bettdecke.

Die Beklemmung war überall zu spüren. Ich zitterte wie Espenlaub und das lag nicht an der Kälte. Eigentlich war es in dem Raum mittlerweile sogar ziemlich warm geworden. Dazu Nelli. Sie lag mit mir unter einer Decke und strahlte eine enorme Hitze ab.

Sie merkte, wie groß meine Angst war und zog mich ganz eng an sich.

»Du brauchst wirklich keine Angst haben!«, startete sie einen erneuten Anlauf. »Guck mal, dein Mann ist fast einsneunzig. Meiner ist sogar noch ein Stückchen größer. Beide sind wirklich stattlich und hast du mir nicht mal erzählt, Ben hat viele Jahre Thaiboxen gemacht?«

»Ja!«, antwortete ich und zitterte immer noch genauso.

»Unsere Bären nehmen es mit einer ganzen Horde auf, wenn es sein muss.«
Ihre Ansprache hätte vielleicht sogar funktioniert, wenn 
da nicht plötzlich dieser Schrei gewesen wäre.

»Der war definitiv männlich!«, stotterte ich.

»Und er klang sehr nach Ben!«, bestätigte Nelli meinen zweiten Gedanken.

Nun fing auch sie an zu zittern.

Nach dem Schrei folgte wieder erst einmal Stille.

Wir kauerten zusammen und hielten uns gegenseitig fest, alls wir überraschend die Treppe quietschen hörten.

»Nelli, sie kommen!«, flüsterte ich leise. Tränen kullerten meine Wange herunter. »Nelli, ich hab Angst!«

»Ich auch!«

Die Töne wurden lauter. Der Boden des Flures knarzte. Ein Geräusch, das sich schleifend anhörte, kam näher und näher. Es klang, als würde jemand etwas hinter sich herziehen.

Oder hinken!

»Nelli, ich will nicht sterben!«

Abrupt wurde es ruhig.

»Ich glaube, es steht im Türrahmen und beobachtet uns!«, flüsterte Nelli hektisch. Jeder Muskel ihres Körpers war angespannt und auf Flucht eingestellt.

»Lass mich nicht allein!«, bettelte ich. Ich wusste, dass ich keine Chance hatte, mit ihr mitzuhalten. Auch wenn der Zeitpunkt denkbar schlecht war, fiel mir ein alter Witz ein.

Zwei Männer sind auf Safari. Ein Löwe hat sich klammheimlich von hinten an die beiden angeschlichen. Gerade noch im letzten Moment rennen die Männer los. »Du kannst nicht schneller rennen, als der Löwe«, ruft einer der Männer dem anderen zu, als ihm bewusst wird, wie unsinnig das Weglaufen eigentlich ist. Der andere Mann dreht sich zu ihm um und ruft zurück. »Ich muss auch nicht schneller rennen, als der Löwe. Es reicht, wenn ich schneller bin als du!«

»Nelli, lauf. Du hast eine Chance!«, flüsterte ich.

»Nur, wenn du mitkommst!«

»Nein, dass macht keinen Sinn. Ich bin der zweite Mann in der Geschichte.«

»WAS?!«

»Egal, renn um dein Leben! Du schaffst es!«

»Ich hole Hilfe! Versprochen!«, sagte sie und löste sich aus der Umklammerung.

Sie atmete noch einmal tief durch und rannte los.

Ein lautes Poltern ertönte.

Wir lagen vermutlich richtig.

Im Türrahmen hatte jemand gestanden und die kleine Nelli hatte ihn, wie ich zumindest hoffte, umgerannt. Kraft ist Geschwindigkeit mal Masse. Und Nelli, mit ihrem drahtigen Körper sah aus, als könnte sie verdammt schnell rennen, was durchaus die fehlende Masse ausgleichen würde. Ich freute mich für sie. Gleichzeitig wurde mir aber bewusst, dass ich nun vollkommen allein war.

Ich hörte ein Brummen.

Der Boden knarrte.

Der Typ schien sich wieder aufzurichten.

Mein Herz raste.

Die Treppe quietschte erneut. Noch jemand kam nach oben.

Es waren also definitiv mehrere.

»Bitte lieber Gott, wenn es dich gibt …« Schritte kamen auf mich zu. »Mach, das ich hier lebend rauskomme!«

Näher und näher kamen sie.

Bedrohlich nah!

Ich hielt den Atem an!

Zog meine Knie an meine Brust.

Kauerte mich zusammen.

Wo bist du, wenn man dich braucht?

Direkt vor mir brachen die Schritte ab. Ich konnte jemanden atmen hören. Schwer atmen.

Ich schrie laut, als mir plötzlich jemand die schützende Bettdecke wegriss und meine Beine packte.

Er zog mich ungestüm zu sich.

Instinktiv versuchte ich die Flucht nach vorne, wollte auf ihn einschlagen, aber ein weiteres Paar Hände umschloss meine Handgelenke und fixierte sie mit festem Griff.

Zeitgleich presste der Erste seinen gewaltigen Schwanz gegen meinen Oberschenkel.

Wieder schrie ich, so laut ich konnte!

»Stopf der Schlampe endlich das Maul!«, hörte ich den Ersten zwischen meinen Beinen mit tiefer, kräftiger Stimme befehlen.

Ehe ich die Worte richtig begriffen hatte, kniete sich der Zweite breitbeinig über mich und schob mir etwas in den Mund.

Es war hart, warm und fleischig. Sein Schwanz schien nicht ganz so groß zu sein, wie der, den ich an meinem Oberschenkel spürte, aber bei weitem auch nicht klein. Er drückte ihn mir so tief in den Rachen, dass ich nur noch ein Röcheln hervorbrachte.

Der Erste, der immer noch meine Füße festhielt, zog sie weit nach oben und legte sich meine Beine über die Schultern. Sein fetter Schwanz strich meinen Oberschenkel hinauf, als er sich über mich beugte und kam meiner Fotze gefährlich nah.

Der Andere ließ meine Handgelenke los, packte mir ins Haar und fing an meinen Mund zu ficken.

»Und, wie fühlt sich ihr Mund an?«, fragte der Erste, während er sich so auf mir positionierte, dass ich seine monströse Eichel am Eingang meines Lochs spürte.

Gefühlt war seine Schwanzspitze so dick wie eine ausgereifte Tomate.

Er wird meine Fotze sprengen!

»Herrlich!«, knurrte der Zweite kratzig. »Schade, dass wir die Kleine nachher umbringen müssen!«

»Du kannst ja ihren Kopf behalten!« Er lachte schäbig und stieß im selben Atemzug seinen Schwanz in mich.

Ich schrie, doch der Schwanz in meinem Mund und die Tatsache, dass der andere meinen Kopf so fest gegen seinen Unterbauch gezogen hatte, erstickten meinen Versuch. Mehr als ein gurgelndes Prusten brachte ich nicht heraus.

Hätte mich Nelli zuvor gefingert, wäre ich eventuell schon leicht gedehnt gewesen. So aber, durchzuckten mich Schmerzblitze. Es fühlte sich an, als würde ich reißen. Die Dunkelheit, meine Bewegungsunfähigkeit und der Zwang sorgten dafür, dass ich panisch zu hyperventilieren begann.

»Die Kleine ist klatschnass!«, schnaubte der, der in mich eingedrungen war. »Angst bringt ihre Säfte zum fließen!« Erneut lachte er schäbig.

Und Schmerz auch! So eine verfickte Scheiße, mein Körper reagierte doch tatsächlich und verriet mich bis in die letzte Zelle!

»Ist auch besser so, ansonsten hättest du sie mit deinem dicken Rohr wahrscheinlich kaputt gemacht!«, kommentierte der Zweite und lachte ein Lachen, dass der Schäbigkeit des anderen ebenbürtig war. »Wenn du mit ihr fertig bist, bleibt mir wohl nur noch der Arsch.«

»Da könntest du wohl recht haben!«

Er setzte sich langsam in Bewegung. Ganz langsam zog er sich zurück und schob mir seinen Riemen in Zeitlupe erneut bis zum Anschlag in die Muschi.

Ich fing an zu heulen und zugleich machte er mich mit seinem Schwanz wahnsinnig. Sein Pimmel war überzogen von unzähligen, dicken Adern. Jede einzelne von ihnen spürte ich, als er ihn quälend langsam in mich trieb. Beinahe wie grobes Schmiergelpapier scheuerten sie über mein Inneres. Er berührte damit so viele sensible Nerven gleichzeitig, dass meine Fotze eine Party veranstalte, die ich zuvor noch nicht erlebt hatte. Als er erneut den Rückwärtsgang einlegte und sein wulstiger Eichelrand über meinen G-Punkt strich, explodiert ich zum ersten Mal.

Weil ich diesem Tier nicht die Genugtuung geben, dass er mich zum Kommen brachte, schluchzte ich nur innerlich. 

Du bist eine Schlampe! Dich vergewaltigt jemand und du bekommst den Orgasmus deines Lebens!

Wie gern würde ich sie hören lassen, dass ich weinte. Heulte. Aber nichts von meinen Gefühlen konnte ich nach Außen tragen. Der andere Typ hatte meine Haare so zusammengedreht, dass er mich an zwei Zöpfen führte. Immer wieder zog er meinen Kopf so dicht an sich, dass er mir bis in den Rachen reichte. Ich hatte meinen Körper längst verlassen und erlebte das Ganze nur noch als stiller Teilhaber. Beinahe, als würde ich über mir selbst schweben und das ganze aus der Perspektive eines Beobachters sehen. Nur, dass ich eben nichts sah. Meine Augen hatten sich zwar längst an die Dunkelheit gewöhnt und im seichten Mondlicht hätte ich sicherlich zumindest die Konturen der Männer erkennen können. Da der, der über mir kniete, mir allerdings die Sicht versperrte, sah ich nur schwarz vor Augen. Sein Unterbauch war so dicht vor meiner Nase, dass ich nichts, aber auch wirklich rein gar nichts erkennen konnte.

Ich fing also tatsächlich an zu zucken.

»Sie kommt gerade!«, kommentierte der Erste. »Dabei bin ich gerade erst zum dritten Mal in sie eingedrungen.«

Erstaunen aber auch Stolz war aus seiner Stimme herauszuhören.

Der andere lachte anerkennend.

Jetzt wurde der Erste langsam schneller.

Er richtete sich leicht auf, umfasste meine Oberschenkel und fing an mich hart zu ficken. Dabei ging er so rücksichtlos vor, dass seine Schwanzspitze bei jedem Stoß gegen meine Gebärmutter stieß. Ein Gefühl, dass eigentlich sehr unangenehm ist und ich es eher so sah, dass ein guter Liebhaber, der mit seinem Schwanz umzugehen wusste, eben genau darauf achtete, dass dies eben nicht passierte. In dieser besonderen Situation war allerdings alles anders. Der Schmerz stimulierte mich zusätzlich mit der Folge, dass ich nach wenigen, schnellen, harten Stößen wieder kam. Er ließ sich dadurch aber nicht beirren und rammelte mich weiter. Es machte ihm nichts aus, dass meine Muschi heftig zuckte. Ich röchelte und schnaubte. Vermutlich würde ich inzwischen laut stöhnen, wenn ich könnte. Stattdessen presste ich meine Lippen fester zusammen und intensivierte das Erlebnis für den zweiten Kerl.

Du machst das, um schneller davon abzukommen!, log ich mir selbst vor. Die Wahrheit war mittlerweile eine ganz andere.

»Wenn die Kleine so weiter macht, spritze ich ihr gleich in den Mund!«

»Nicht so schnell!«, versuchte ihn der Erste zu bremsen. »Lass die Kleine mal los und leg dich hin!«

Murrend gehorchte er und zog sich aus meinem Mund zurück. Er ließ auch meine Haare los. Vermutlich hätte ich schreien können, aber wie vermutet, stöhnte ich und ließ mich von dem Ersten weiterficken.

Als sich der Zweite neben mich gelegt hatte, umfasste der Erste wieder meine Füße und nahm meine Beine von seinen Schultern. Er beugte sich zu mir herunter, schob seine muskulösen Arme unter meinen Schultern und hob mich einfach so hoch. Ich schlang intuitiv die Beine um seine Taille und sorgte dafür, dass sein dicker Schwanz nicht aus mir herausrutschte.

Er lachte kehlig.

»Ich glaube, sie ist auf den Geschmack gekommen!«

Er rutschte mit mir ein Stückchen zur Seite. Beugte sich vorsichtig wieder herunter und setzte mich auf dem Bauch seines Verbündeten wieder ab.

»Hast du dich wieder etwas erholt?«, fragte er zur Sicherheit.

»Türlich!«, antwortete dieser salopp und umfasste mich an der Hüfte. Bestimmt schob er mich soweit nach vorne, dass ich große Augen machte, als ich seine Schwanzspitze an meinem Hintertürchen spürte. »Ich bin soweit!«, krächzte er heiser.

Der Erste hob mich erneut leicht an und drückte mich anschließend auf den Schwanz unter mir.

Ich keuchte und schnaufte, als er sich in meinen Arsch bohrte.

Sie ließen mir einen kleinen Moment, um mich an den Schwanz im Po zu gewöhnen. Irgendwann aber war die Schonfrist vorbei und beide fingen beinahe zeitgleich an, sich zu bewegen.

Zwei Schwänze, die mich parallel fickten. Die beiden brauchten zwar einen kurzen Augenblick, um einen Rhythmus zu finden, aber dann machten sie ihre Sache ziemlich gut.

Hörst du dir eigentlich selber beim Denken zu? Du bist krank Hannah. Krank!

Da mein Mund frei war, stöhnte ich. Meine Hände hatte ich nach hinten gelehnt und stützte mich auf der Brust des Mannes ab, der unter mir lag und mein enges Poloch bediente.

Der vor mir zog seinen Schwanz wirklich jedes Mal soweit aus mir heraus, dass der geschwollene Eichelrand immer wieder über die schwammige Wölbung meines Muschieingangs schrubbte. Es war mir peinlich und doch konnte ich nicht verhindern, das ich ein weiteres Mal explodierte. Diesmal spritzte ich beim Kommen sogar ab und ein kräftiger Schwall meiner Lust spritzte auf die Eier des Mannes unter mir.

»Sag mir bitte, dass das ihr Saft ist und nicht deiner!«, lachte dieser dreckig.

»Es ist ihrer. Sie squiertet gerade. Spürst doch, wie ihre Fotze zuckt, oder nicht?«

»Ja, das spüre ich, aber weiß ich, ob du nicht vielleicht auch gerade zuckst?«

»Das würdest du spüren mein Lieber! Ich spüre deinen Schwanz doch auch. Es fühlt sich schon ein bisschen befremdlich an, einen anderen Schwanz beim Ficken zu spüren! So dick ist die Haut zwischen Fotze und Arsch ja auch nicht.«

Die beiden lachten laut und schmutzig.

Ich stöhnte, zuckte und keuchte.

Noch immer waren sie nicht gewillt, eine Pause einzulegen. Unbeachtet meines Zuckens fickten sie weiter wild drauflos.

»Müssen wir sie wirklich?«, fragte der in meinem Arsch.

»Sie umbringen? Ja! Oder willst du, dass sie mit deiner DNA im Arsch zur Polizei rennt?«

Wieder keimte die Panik in mir hoch und erreichte ein neues Höchstmaß.

»Und wenn ich verspreche, nicht zur Polizei zu gehen?«, versuchte ich meine Haut zu retten.

»Das sagen sie alle und am Ende, rennen sie doch zu den Bullen!«

Werden sie mich erschlagen? 

Werden sie mich erschießen? 

Werden sie mich vielleicht bei lebendigem Leibe zerstückeln?

Ich war kurz davor zu hyperventilieren. Was meine Pussy nicht davon abhielt erneut zu zucken, obwohl das vorherige Zucken noch nicht einmal ganz aufgehört hat.

Abermals kam ich spritzig.

Der Typ unter mir kriegte sich vor Lachen nicht mehr ein. »Sie squiertet schon wieder!«

»Da siehst du mal, wie krank die Schlampe ist. Wo andere Frauen trocken werden, spritzt sie. Sie ist ein Adrenalin-Junkie. Angst ist ihr Kryptonit.«

»Was hältst du davon, wenn wir gleich mal tauschen, ich möchte mir ihren süßen Arsch auch mal vornehmen. Vielleicht komme ich dann auch irgendwann mal. Die Kleine ist ja bald zweistellig.«

»Meinetwegen!«, antwortete der unter mir und wollte sich gerade schon aus meinem Hintern zurückziehen, als sich eine neue Stimme von hinten einmischte.

»Du kommst garantiert nicht in ihr mein Freund!«

»Nelli?«, fragte ich und traute meinen Ohren nicht.

»Ja, Hannah. Ich bin es!«, antwortete Nelli. Schnappte sich eine der Grableuchten und zündete sie an.

Meine Augen brauchten ein paar Sekunden, um sich an das flackernde Licht zu gewöhnen.

Nelli stand noch immer splitterfasernackt hinter mir. Björn, der meine Fotze bearbeitet, gut, jetzt gerade hielt er inne, grinste mich frech an. Wer in meinem Arsch steckte, hatte sich somit auch geklärt.

»Ihr Schweine!«, schrie ich, als ich zu klarem Verstand kam und mein Kopf alle Teile des Mosaiks zusammengesetzt hatte. »Ich hatte Todesangst! Ich habe gedacht, ihr seid alle tot. Ich habe gedacht, dass ich nachher auch in kleine Stückchen gehackt werde!«

»Dafür hast du dich aber ziemlich gut amüsiert, Süße!«, lachte Nelli und zeigte auf das komplett durchgeweichte Bettlaken. Ein nasser Kreis von locker achtzig Zentimeter Umfang war der Beweis. »Ich hätte dich auch gerne noch ein paar Mal kommen lassen. Ehrlich gesagt, ich war ziemlich neugierig, wie oft du hintereinander kommen kannst, bevor du ohnmächtig wirst oder am ganzen Körper zu zucken beginnst, als hättest du einen epileptischen Anfall. Aber sorry, mein Mann kommt nur in mir. Da bin ich eigen. Dich zu ficken, war für mich okay. Aber sein Sperma landet bitteschön in meiner Fotze!«

»Schnauze, Nelli!«, zischte ich wütend. »Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich überhaupt noch mit dir sprechen will. Du hast dich mit den Männern gegen mich verbündet. Zumindest von dir hätte ich erwartet, dass du mir nicht in den Rücken fällst!«

Nelli fing an zu lachen. »Kann ich verstehen!«, sagte sie. »Ich hätte es auch nicht gemacht, wenn dein Männe mir nicht klargemacht hätte, dass das dein größter Wunsch sei.«

Ich schaute zu Ben herunter. »Das hast du also getan!«

»Ja!«, sagte er, »Wie oft hast du mir schon von deiner Fantasie erzählt. Wie oft hast du dir schon gewünscht, sie einmal real zu erleben. Okay, halb real. Den Wunsch ja, allerdings ohne echte Vergewaltigung. Jetzt habe ich dir diesen Wunsch erfüllt und zwar so real wie möglich und alles ohne echte Vergewaltigung und jetzt passt dir das auch nicht? War es denn wirklich so falsch von mir, dir deinen größten Wunsch zu erfüllen?«

»Ja… Nein… ach, fuck! Ich weiß doch auch nicht. Eigentlich nicht!«, stammelte ich.

»Nochmal!«, wiederholte Nelli. »Du hast sogar gespritzt. Wie oft hast du davor in deinem Leben gequieretet?« Nelli sah Ben an.

»Freunde!«, sagte dieser. »Ich glaube, die Sache ist eine ganz andere. Hannah schämt sich für ihre Fantasie! Richtig?«

»Richtig!«, antwortete ich und merkte selbst, dass ich tiefrot anlief. »Und, ja, du hast auch recht Nelli. Ich hab noch nie gespritzt beim Sex. Auch, wenn ich das schon immer mal wollte. Aber wer weiß, vielleicht ist der Knoten damit ja geplatzt und ich kann mich von nun an so fallen lassen, dass ich nass komme.«

»Verlass dich drauf!«, lachte Nelli. »Bei mir war es auch so. Nachdem ich das erste Mal feucht gekommen bin, ist es immer häufiger passiert und immer leichter. Mittlerweile komme ich eigentlich fast jedes Mal spritzend. Björn hat es mir beigebracht. Und Ben kann das sicherlich auch.«

»Ja, kann er!«, bestätigte ich. »Ich habe ihn schon ein paar Mal danach gefragt und ich weiß, dass er das mit vorherigen Partnerinnen schon mehrmals hatte.«

Nelli grinste. »Siehst du! Vertrau mir. Jetzt weißt du, wie es geht! Dein Körper kann das!«

»Und ich muss mich wirklich nicht schämen?«

»Nein!«, sagte Nelli und gab mir die gleiche Antwort, die Ben mir einige Male davor schon gab. »Viele Frauen haben Vergewaltigungsfantasien und Fantasien von Sex mit Fremden. Solange es nur eine Fantasie ist und du nicht aktiv auf die Suche nach Vergewaltigern gehst, ist alles in Ordnung!«

Es beruhigte mich, dass aus dem Mund einer anderen Frau zu hören. Ben war schließlich mein Freund und ich war felsenfest davon überzeugt, dass er mir bei jeder Fantasie erzählt hätte, dass das ganz normal sei.

»Ihr seid die besten Freunde, die man sich wünschen kann!«, sagte ich und bedankte mich indirekt damit bei ihnen.

»Sag das nicht zu schnell, Süße!«, wurde ich von Nelli geneckt. »Du schuldest mir ein Fick mit deinem Mann!«

Björn knurrte.

»Du, sei still. Hast du nicht eben Hannah gefickt?«

Er nickte und senkte niedergeschlagen den Kopf.

»Gut, dann will ich Ben auch mal in mir spüren. Aber keine Sorge Schatz. Nicht heute!«

Diese Nachricht, ließ Björn wieder strahlen. Vermutlich war er sich im Klaren darüber, dass aufgeschoben nicht aufgehoben bedeutete, aber er gewann dadurch Zeit. Zeit, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass Ben seine heiß geliebte Frau durchorgeln durfte.

»Und jetzt Freunde: Genug gequatscht. Ich bin jetzt geil und will endlich meinen Mann in mir spüren!«

Nelli ging um die Matratzen herum und kniete sich neben mich. »Was meinst du, schaffst du noch einen Höhepunkt?«

Ich nickte grinsend, kletterte von Ben herunter und kniete mich genau wie Nelli auf alle viere.

Björn machten einen Schritt zur Seite und stellte sich hinter seine Frau. »In welches Loch willst du es denn?«

»Hast du nicht gerade davon geredet, dass du ihn in Hannah’s Hintern stecken wolltest?«, frotzelte sie.

»Ja!«, antwortete er grinsend und schob ihn seiner Frau in den Arsch.

Ben stand auch auf und positionierte sich hinter mir. »Sorry, aber nach dem Jonny, hab ich nicht mehr so viel Auswahl!«, sagte er lachend und knöpfte sich erneut meinen Hintern vor.

Die beiden Kerle legten sich von Anfang an ordentlich in Zeug und fickten sich stöhnen und keuchend in Rage.

Nelli verzog zu Anfang schmerzverzerrt das Gesicht. Kein Wunder, bei dem Riemen! Mir war er in der Pussy fast schon zu groß. In meinem Arsch wollte ich das Ding definitiv nicht haben. Nelli schien aber halbwegs daran gewöhnt zu sein, denn schon nach kurzer Zeit fing sie lustvoll an zu quietschen.

Kurz darauf explodierte sie. Sie schrie ihre Lust laut heraus. Das machte mich zusätzlich so geil, dass ich beinahe auf der Stelle ebenfalls kam.

Meine Fotze zuckte und übertrug das Zucken bis zu meinem Arsch. Ben schaffte genau noch drei Stöße, dann kam auch er, gefolgt von Björn.

Die beiden Männer kamen ebenfalls sehr laut und klangvoll. Ihre tiefen Stimmen ließen mir einen warmen, wohligen Schauer den Rücken herunterlaufen. Eigentlich mochte ich es ja nicht, wenn Ben in meinem Hintern kam und mir seinen Saft in den Arsch spritzte, weil sein Saft dann noch Stunden später aus mir lief. Heute war es mir allerdings egal. Erschöpft sank ich auf die Matratze, als Ben aufgehört hatte zu zucken und seinen klebrigen Schwanz aus meinem Po zog. Er ließ sich einfach neben mich fallen. Björn und Nelli taten es uns gleich.

»Scheiße, ich bin platt!«, sagte ich und die beiden Männer glucksten überheblich.

»Ja, Männer. Ihr seid die Geilsten!«, bestätigte Nelli lachend.

Björn schnappte sich das Grablicht und blies es aus.

Ich kuschelte mich eng an Ben. »Du? Schatz?«

»Ja?«, fragte er flüsternd.

»Ich werde mich schrecklich rächen.«

»Gern geschehen!«, sagte er leise lachend und zog mich an sich.

Und kurze Zeit später passierte das, womit ich nie gerechnet hätte: Ich schlief in der Horrorklinik ein.

Vorheriger Beitrag
HINTER SCHWEDISCHEN GARDINEN

Ähnliche Beiträge

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Wow, mega! Die Story weckt extremes Kopfkino und das Ganze dann auch noch als Hörbuch, einfach super.
    Vielen Dank dafür lieber Ben.
    Liebe Grüße
    Astrid

    Antworten
    • Hallo Astrid,

      ich freue mich, dass dir die neue Geschichte und auch das Hörspiel dazu gefallen hat. Gerade, bei Geschichten mit Vergewaltigungsfantasien, habe ich immer Angst vor einem Shit-Storm. Obwohl es nicht einmal meine Fantasie ist, sondern sich bei dieser hier zum Beispiel um den Wunsch einer Leserin handelte. Er lag schon lang in meiner Schublade und ich habe mich bisher nicht getraut gehabt, ihn mir vorzuknöpfen. Dabei finde ich es schlimm, dass es Menschen gibt, die anderen Vorschreiben wollen, welche Fantasien jmd. haben darf und welche nicht. Meine Einstellung: Erlaubt ist was gefällt und niemandem schadet. So lange es also nur Fantasie ist, ist alles gut. Verspürt jemand allerdings den Drang es Realität würden zu lassen, hört der Spaß auf. Dabei kommen Personen zu Schaden und dann reden wir von einer Straftat und die ist auch nicht tolerierbar. Aber ich hoffe, dass ich a) niemanden triggere und b) das niemals jemand durch eine solche Geschichte auf die Idee kommt, die Grenzen zu überschreiten. Damit wir alle auch weiterhin muss Genuss eine Geschichte lesen können.

      Ich danke dir für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße,
      Ben

      Antworten
  • Und wieder läuft mir ein Schauer über den Rücken, Mr. Wilder.
    Nicht (nur) weil Ihr zwei das recht nett geschreiben habt, sondern
    weil hier ein Mann seiner Frau ihren ausgefallenen Wunsch erfüllt,
    was so ja leider eher selten vor kommt. Und dann auch noch in dieser
    extremen Form, Wunsch und Erfüllun! Ich glaube, so oft gibt es das real
    wohl nicht und wieder stellt sich mir da die Frage, nach Deinem Bekanntenkreis
    und dem meines Liebsten. *grummel*
    Habt ihr aber toll geschrieben, so toll, das mich mein Archiv jetzt ruft :-).
    Nasse Grüße
    Sandra

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü
%d Bloggern gefällt das: