BEN WILDER | Lusttagebuch

EINE GANZ NEUE ERFAHRUNG

Vor zwei Tagen, am Sonntag, rief mich eine gute Freundin an. Sie schreibt für ein nicht sonderlich bekanntes Magazin eine erotische Kolumne. Sie hatte vor ein paar Wochen den Auftrag bekommen, eine Kolumne über Swinger zu schreiben. Nun hatte sie ein bisschen recherchiert und ist zu dem Entschluss gekommen, dass es dafür notwendig ist, sich selbst ein persönliches Bild von so einem Club zu machen und die Swinger an dem Ort zu treffen, wo sie ihrem Hobby nachgehen. Sie hat sich dann im Internet schlau gemacht und hat sich einen Swingerclub in Ostwestfalen Lippe ausgesucht, der nicht weit von unserem Heimatort Bielefeld entfernt ist. Bis hierher war ich noch echt begeistert und auch ein bisschen schadenfroh. Und dann holte sie mich mit ins Boot.

„Du Ben, sag mal… Hast du nicht Lust mich eventuell zu begleiten?“, fragte sie mich am Telefon frech frei heraus, so wie sie es immer tat, wenn sie etwas von mir wollte. Eine Eigenschaft, die ich auch sehr an ihr Schätze. Ich hasse dieses lange um-den-heißen-Brei-Herumgelabere. Aber in diesem Fall, wäre ich wohl eher froh gewesen, wenn sie mich nicht gefragt hätte. Ich hab mich auch zuerst ziemlich gesträubt und ein paar Einwände gebracht.

„Mein Fuß ist doch kaputt!“

„Du sollst ja auch keinen Marathon laufen, sondern mich nur begleiten!“

„Aber, ich fühle mich behindert!“

„Die Swinger sollen ein sehr tolerantes Völkchen sein!“

„Aber ich hab doch nicht so die Top Figur!“

„Ich sagte doch, die sollen dort sehr tolerant sein! Außerdem, glaubst du allen Ernstes, dass die selbst alle aussehen, wie Brad Pitt und Angelina Jolie?“

„Ich habe dafür doch gar nichts anzuziehen. Ich meine, was zieht man da überhaupt an. Lack und Leder?“, fragte ich und ich konnte sie durchs Telefon breit grinsen hören. Sie wusste, dass sie mich an der Angel hatte.

„Ach quatsch. Ich habe gelesen, dass Männer da in der Regel in Boxershorts oder schicker Männerunterwäsche hingehen und manche, gerade die mit etwas Bauch, tragen auch ein T-Shirt. „

„Alles in der Wäsche!“, versuchte ich mich wie ein Aal aus der Sache herauszuwinden.

„Kein Problem, wir gehen Samstagmorgen shoppen. Ich hole dich gegen zehn ab. Schließlich brauche ich auch noch etwas!“

„Was ziehst du denn an?“, wollte ich wissen.

„Ich dachte an sexy Unterwäsche und so etwas wie einen leicht durchsichtigen Morgenmantel. Also einen kurzen. Kein Bademantel. Eher so etwas wie ein Kimono. Nur eben nicht bunt und leicht durchsichtig!“

„Und wieso muss ich dich in den Swingerclub begleiten?“

„Weil ich mich dann als Frau sicherer fühle. Im Gästebuch von dem Club, habe ich zwar nur gutes gelesen, aber bei einem anderen direkt in Bielefeld, standen auch Kommentare drin, die nicht ganz so lustig waren. Da schrieben einige Damen, dass die Solomänner dort manchmal schon ziemlich aufdringlich sind. Eine Frau schrieb sogar, dass sie während sie mit ihrem Partner geschlafen hat plötzlich trotz vorherigem „Nein!“ auf einmal ungefragt einen Schwanz in den Mund und einen Finger in den Po gesteckt bekommen hat. Wenn du dabei bist, weiß ich, dass mir das nicht passieren wird. Wenn einer auf mich aufpassen kann, dann du! Bei dir fühle ich mich sicher und deswegen möchte ich dort mit keinem anderen als mit dir hingehen. Verstehst du das? Bist du so lieb und tust mir diesen Gefallen? Du hast dann auch einen bei mir gut!“

Während sie mir das, was sie im Internet über den einen Club im Internet gelesen hatte am Telefon schilderte, sah ich das ganze bildlich vor mir und ich wusste, dass sie recht hatte. Als Freund konnte ich sie nicht einfach so gehen lassen. Nicht alleine. Nicht ohne männliche Begleitung und da sie derzeit keinen Freund hatte und sie wohl auch niemand anderes – aus unserem ansonsten ziemlich konservativen Freundeskreis – begleiten würde, sagte ich nun endlich ja.

„Abgemacht! Und wie stellst du dir den Abend vor?“

„Ich habe mir gedacht, dass wir dort hinfahren und uns als Pärchen ausgeben. Auf der Seite des Clubs hab ich gelesen, dass man vorher anrufen kann und dann eine halbe Stunde vor offizieller Öffnung eine private Führung bekommen kann. Darum würde ich mich auch im Vorfeld kümmern. Nachdem wir den Laden dann kennen, würde ich vorschlagen, dass wir uns dann dort hinsetzen und uns mit den Swingern unterhalten. Es gibt dort Getränke und ein Buffet. Wir können also ganz gemütlich etwas essen und trinken. Ich habe auch gesehen, dass es dort eine Sauna gibt. Zwar ist es draußen auch so schon ziemlich warm, aber warum gehen wir dort nicht einfach mal in die Sauna. Wenn wir dann noch Lust haben, können wir uns danach ja mal etwas genauer umsehen und schauen, was bei den Swinger Paaren so abgeht. Also natürlich nur wenn du Lust hast?“

„Okay, das können wir gerne so machen. Ich war schon ewig nicht mehr in der Sauna und wer weiß, vielleicht finde ich in dem Club ja auch mal wieder eine Inspiration für eine neue Geschichte!?!“

Ja, das war also so mehr oder weniger unser Telefonat. Heute haben wir Dienstag und bis Samstag sind es noch ein paar Tage, aber etwas nervös bin ich schon. Ich bin auch neugierig und freue mich auf die Unterhaltung mit den Swingern. Hoffentlich ist an dem Abend auch etwas los. Ich bin auch gespannt, was es dort so für Spielzimmer gibt, denn bis jetzt kenne ich solche Etablissements nur aus Reportagen. Wie es wohl ist, wenn ich dort andere Menschen höre, die es gerade lustvoll treiben?

Nein, ich muss echt sagen, ich freue mich darauf. Das wird bestimmt aufregend und ich merke, dass ich schon etwas hibbelig und nervös bin. Irgendwie komme ich mir gerade vor, wie ein kleiner Junge kurz vor Weihnachten.

Ich werde euch natürlich davon berichten, wie es war!

Und ruck zuck war Samstag. Mein Samstag begann ganz gemütlich. Zuerst habe ich bis halb zehn geschlafen. Schließlich wollte ich Samstagnacht ja fit sein und nicht schon um halb zehn Uhr abends gähnend im Swingerclub auf der Couch sitzen. Eine SMS weckte mich. Es war meine Kolumnistin und sie fragte, ob sie gleich Brötchen mitbringen soll. Ich tippte also ganz gemütlich ein, „Ja, gerne!“, und beschloss noch fünf Minuten zu dösen. Als ich dann aufgestanden war, zog ich mir erst einmal eine Boxershorts an und schlenderte in die Küche. Ich setzte Kaffee auf und setzte mich dann an den Küchentisch, um mir eine Zigarette anzustecken. Beim zweiten Zug klopfte es auch schon an der Haustür. So, wie ich war öffnete ich. Eigentlich hatte ich in der Regel mehr an, wenn ich an die Tür ging, aber da wir uns heute Abend sowieso halb nackt sehen würden, fand ich es albern. Gut gelaunt musterte sie mich mit der Brötchentüte in der Hand und pfiff.

„Willst du mich schon in die passende Stimmung für heute Abend bringen?“, neckte sie mich.

Ich grinste nur und bat sie mit einem Wink herein. Wir frühstückten gemeinsam, tranken Kaffee und rauchten. Dabei sprachen wir unsere Shoppingpläne ab. Um kurz vor zwölf saßen wir dann in ihrem Auto. Da ich mit der Schiene immer noch kein Auto fahren durfte, musste sie mich chauffieren. Wir starteten in der Bielefelder City und kauften als erstes ein Babydoll bei Hunkemöller. Ich selbst wurde bei C&A fündig. Mein Outfit war eher unscheinbar. Eine schwarze Retroshorts und ein schickes T-Shirt. Für uns Männer gibt es leider nicht so wirklich sexy Unterwäsche, jedenfalls nicht in der Auswahl, wie es sie für Frauen gibt. Anschließend machten wir noch einen Abstecher zum Novum. Dort gab es zwar auch Strings für Männer, aber die finde ich definitiv nicht sexy und so beließ ich es bei meinem Einkauf. Sie probierte zwar noch zwei, drei sexy Sachen aus dem Shop an, aber so wirklich standen sie ihr nicht. Das einzige, was wir von da noch mitnahmen, war ein freches Höschen. Ein Pantyhöschen. Ich durfte zwischen zweien wählen. Eins, dass das etwas tiefer geschnitten war und ihren Hintern bedeckte und eines, was hinten etwas weniger Stoff hatte und ihren Po zeigte. Ich entschied mich für das Zweite.

Eingekleidet waren wir nun und der Blick auf die Uhr verriet uns, dass wir noch genügend Zeit hatten, erst noch einen Eiskaffee trinken zu gehen, bevor wir zu mir führen und uns fertigmachen mussten.

„Sollten wir nicht absprechen, was heute Abend erlaubt ist und was nicht? Ich meine, wären wir jetzt ein Paar, müssten wir das auf jeden Fall tun, bevor es nachher Streit gibt“, sagte sie, während sie mich frech anlächelte und dann schnell an ihrem Strohhalm saugte, der in ihrem Kiba-Milchshake steckte.

Ich machte mir gemütlich eine Zigarette an und überlegte, was ich auf ihre Frage antworten wollte. „Sind wir aber nicht!“, stellte ich breit grinsend fest, „Und außerdem dachte ich, du stehst eigentlich nur noch auf Frauen!“

„Nein mein Lieber, da liegst du nicht ganz richtig! Nach der Trennung von meinem Mann, der ja nicht der sanfteste war und dachte, dass er mir seine Liebe am besten mit Gewalt beweisen kann, habe ich zwar von Männern die Finger gelassen. Und ja, ich würde gerne mal eine Erfahrung mit einer Frau machen. Aber, erstens ist das bisher noch nicht passiert und zweitens…“, sie nahm schnell noch einen Schluck durch den Strohhalm, „weiß ich nicht, ob ich dann nicht vielleicht doch noch das Bedürfnis verspüre könnte, mich durch einen Mann ausgefüllt zu fühlen!“

Ich sah, wie ihre Wangen leicht erröteten. „Du bist unfair!“, antwortete ich.

„Wieso?“

„Weil ich mich mit dem Gedanken arrangiert habe, dass wir da heute Abend nur zum Gucken hinfahren. Ich habe mich damit abgefunden und versucht, mich darauf einzustellen, dass ich meine Lust gar nicht erst ausleben kann. Jetzt weiß ich irgendwie gar nicht mehr, was ich darf oder nicht darf, und was ich zulassen oder mir wünschen kann, wenn ich Lust kriege!“

Jetzt war sie es, deren Grinsen immer breiter wurde. „Stell dir vor, wir wären ein Paar. Was wäre dann für dich in Ordnung und was nicht?“

„Wenn wir ein Paar wären, würde ich sagen, dass es für mich okay wäre, wenn wir die Erfahrung zusammen machen. Es würde mir dann nicht gefallen, wenn ich alleine sitze gelassen würde und du dich amüsieren gingest!“

„Du möchtest dann also auch deinen Spaß haben!“

„Ich würde mir auf jeden Fall ziemlich doof vorkommen, wenn ich alleine irgendwo sitze und auf dich warten müsste!“

„Dann würde ich vorschlagen, wir machen es so. Wir planen nichts. Sollte es aber ein Pärchen geben, dass uns beiden gefällt und mit dem wir uns gut verstehen, dürften wir beide mitgehen. Wenn ich mich dann mit der Frau vergnüge, wäre es dann für dich in Ordnung, wenn er mich auch anfasst!“, fragte sie neugierig.

„Wäre es für denn für in Ordnung, wenn ich sie dann anfasse?“

„Das ist unfair! Man beantwortet keine Frage mit einer Gegenfrage.

„Ich weiß, wärst du trotzdem so freundlich mir eine Antwort zu geben? Denn irgendwie hängt meine Antwort von deiner ab!“

Sie steckte sich nun auch eine Zigarette an und überlegte.

„Ich weiß es nicht! Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Aber, ich glaube, dass ich das nicht unbedingt wollen würde. Für mich gehört da viel Vertrauen zu. Dir vertraue ich, sonst hätte ich dich gar nicht erst gefragt, ob du mich begleiten möchtest. Mich interessieren die Männer dort also auch nicht so sehr, wie dich wahrscheinlich die Frauen. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, dass ich mit einer Frau Spaß habe und dann irgendwann das Bedürfnis verspüren, nun doch einen Kerl zu spüren, dann würde ich gerne jemanden spüren, dem ich vertraue. Ficken lassen würde ich mich also nur von dir. Und, ich weiß nicht, aber ich habe so das Gefühl, dass ich es dann sehr schade finden würde, wenn sie dann das kriegen würde, was ich in dem Moment gerne hätte. Ich weiß, Eifersucht steht mir nicht zu, aber ich glaube schon, dass ich dann eifersüchtig auf sie werden könnte. Irgendwie bist du ja mein Freund. Also nicht Freund in Form vom festen Partner, aber schon mein Freund. Ach Scheiße, dass klingt doof, aber weißt du, wie ich das meine?“

Ich ließ ihre Worte kurz auf mich wirken. „Ja, ich weiß, was du meinst. Ich würde wahrscheinlich ähnlich denken, wenn ich mit dir dorthin fahre, du dich von einem anderen Typen ficken lässt und ich leer ausginge. Gut, ich kann jetzt nicht sagen, dass ich dann – sofern wir von einem Pärchen sprechen – nicht gerne meine Lust an ihr ausleben würde, aber ich verstehe, dass du eifersüchtig werden könntest. Mir ginge es nicht anders, wenn du erst die Frau hast, die ich dir ja gerne gönne, und anschließend noch den Kerl und ich dürfte nur zugucken. Irgendwie würde ich das dem Kerl auch nicht gönnen!“

„Okay!“, sagte sie lächelnd, „Machen wir es so. Sollte uns wirklich ein Pärchen gefallen, dann darf ich mich mit ihr amüsieren, aber ficken darfst nur du mich! Und wenn er mich streichelt?“

„Streicheln ist okay, aber dann ist es auch in Ordnung, wenn sie mich auch streichelt!“

„Ja, streicheln ist okay!“

„Und wenn sie mir einen blasen möchte?“, tastete ich mich langsam näher heran.

„Blasen ist auch in Ordnung. Machen wir es kurz. Es ist alles erlaubt außer Sex. Ich lasse keinen Schwanz außer deinen in mich und du steckst deinen Schwanz in keine andere Frau!“

„Abgemacht!“, sagte ich und schaute auf mein Handy. Mittlerweile war es kurz vor halb sechs. „Ich finde, wir sollten uns langsam auf dem Heimweg machen. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir aussieht, aber ich würde gerne noch einmal kurz unter die Dusche hüpfen und mich frisch machen!“

„Klingt gut, darf ich bei dir auch nochmal kurz unter die Dusche hüpfen?“

„Na klar!“, gab ich lachend von mir und winkte die Bedienung für die Rechnung herbei.

Wieder bei mir angekommen, duschten wir nacheinander und zogen uns dann für den Abend um. Sie hatte zum Glück schon in weiser Voraussicht ein paar schicke Sachen von zuhause mitgebracht.

Um kurz vor acht waren wir endlich soweit und machten uns auf den Weg zum Swingerclub. So langsam kam auch die Nervosität. Als wir um kurz nach halb neun Uhr abends vor dem Club parkten, raste mein Herz wie wild.

„Bist du sicher, dass das mit deinem Fuß geht?“, fragte sie und signalisierte mir, dass auch sie nervös war. Vielleicht wäre es ihr sogar recht gewesen, wenn ich jetzt gesagt hätte, dass wir es lieber in ein paar Wochen noch einmal probieren sollten. Dann, wenn ich wieder hundertprozentig fit war, aber den gefallen tat ich ihr nicht. Wir stiegen also aus und gingen zu der großen, massiven Messingtür. Sie betätigte die Klingel und wir wussten, nun gibt es kein Zurück mehr. Als der Türöffner surrte, drückte ich die schwere Tür auf.

„Ladies First!“, sagte ich und deutete auf die Treppe, die wir noch zu nehmen hatten. Als wir oben angekommen waren, stand dort schon der Chef und begrüßte uns. Er stellte sich sehr freundlich vor und fragte, ob wir schon einmal dagewesen wären. Wir verrieten ihm unsere Vornamen und verneinten, und er fragte uns, ob wir schon einmal in einem anderen Swingerclub gewesen seien. Wieder verneinten wir. Er war ein sehr lustiger Zeitgenosse und ein echter Charmeur. Er schaffte es binnen Sekunden, sie zu beruhigen und sie mit viel Humor und Charme in Sicherheit zu wiegen, und ihr das Gefühl zu vermitteln, dass sie wunderschön ist. Zum Glück war der Club ziemlich leer.

Links neben der Treppe war ein Raum, in dem wir uns in Ruhe umziehen oder besser gesagt ausziehen konnten. Er kassierte zuerst die dreißig Euro ab und nachdem wir uns umgezogen und unsere Sachen in einem Spint verstaut hatten, führte er uns durch seinen Club. Ich muss zugeben, zuvor habe ich gedacht, dass ich mich vielleicht etwas unwohler fühlen würde, weil ich ja ein paar Kilos zu viel und einen Waschbärbauch statt einem Sixpack habe, aber dem war nicht so. Wir fühlten uns beide sehr wohl und ließen uns herumführen.

Zuerst ging es wieder linksherum an der Treppe vorbei. Neben der Treppe standen zwei große Tische. „Hier wird um einundzwanzig Uhr das Buffet aufgebaut“, sagte er, „an dem ihr natürlich essen und trinken könnt, soviel ihr wollt!“ Am Ende des Raumes kam eine Gabelung. Links ging es zu den Toiletten und zu den Duschen. Rechts ging es zu einem kleineren Raum in dem ein Sofa vor einem Fernseher stand. Auf der Mattscheibe lief ein Porno, „Für die, die nicht wissen wie es geht, eine Anleitung!“, scherzte er. Am linken Ende des Raumes ging es nach draußen und er zeigte uns die Sauna, „Die dürft ihr natürlich – wie alles hier – kostenlos benutzen so viel und so oft ihr wollt!“ Nachdem wir einen Blick hineingeworfen haben, gingen wir wieder zurück.

Nun standen wir wieder neben dem Aufgang der Treppe, in deren Verlängerung so etwas wie ein Wohnzimmer folgte. Es war mit einer burgunderfarbenen Tapete tapeziert. Links und rechts standen zwei riesige Sofas, und dazwischen an der Wand, auf die wir durch die Tür schauten, stand ein schöner Kaminofen. Natürlich war der jetzt im Sommer nicht in Betrieb, aber im Winter würde er bestimmt eine angenehme Atmosphäre schaffen. „Hier könnt ihr euch hinsetzen und eine rauchen, wenn euch danach ist. Wir sind schließlich kein Restaurant und rauchen ist hier erlaubt!“, erklärte er. Auf dem linken Sofa saß bereits ein Paar. Er trank ein Bier und sie, wo wie es aussah ein Glas Wasser oder Sprite. Sie hatte ihre Beine über seine gelegt. Die beiden kuschelten und unterhielten sich.

„Hallo!“, sagte ich freundlich und auch sie begrüßten uns mit einem herzlichen, „Hallo!“

Rechts führte eine Treppe nach oben. „Da oben geht es zum Vergnügungsbereich!“, sagte er, „Aber dazu kommen wir später. Jetzt führe ich euch erst einmal in die Bar!“, und geleitete uns durch die kleine Tür an der rechten Wand. In der Bar standen zwei andere Pärchen. Eine der beiden Frauen lächelte und flüsterte ihrem Mann, „Lecker Frischfleisch!“, ins Ohr. Wir konnten sie trotz Flüstern verstehen und ich musste Grinsen, denn auf dem Weg zum Club war das genau das Wort, das ich benutzt hatte.

Wir hatten uns nämlich darüber unterhalten, was gleich wohl auf uns zukommen könnte und Nadine sagte, „Die werden uns da gleich ganz genau unter die Lupe nehmen!“

„Wir sind ja auch Frischfleisch!“, hatte ich darauf geantwortet, was jetzt nicht negativ gemeint war. Zwar waren wir beide noch jungfräulich, was das Swingerleben betraf, aber im Fernsehen haben wir beide schon die eine oder andere Reportage über Swingerclubs gesehen.

Bis dahin sah meine Vorstellung eher wie folgt aus. Ich habe damit gerechnet, dass wir mit unseren Anfang dreißig durchaus die Jüngsten an dem Abend seien und ich habe auch damit gerechnet, dass dort eher ganz normale Menschen wie du und ich herumlaufen. Ich habe wirklich damit gerechnet, dass wir den Altersdurchschnitt im Club deutlich senken.

Die Wirklichkeit sah aber anders aus. Ältere Swinger haben wir gar nicht gesehen. Die anderen Paare waren ungefähr so alt wie wir. Ich würde sagen, so von Mitte Zwanzig, bis Mitte Vierzig. Ich habe auch mit mehr Solo-Herren gerechnet. Aber, als wir ankamen, war nur ein Solo-Herr da, der sich mit uns zusammen umgezogen hatte. Er war auch gut gebaut, braungebrannt und trug ein Goldkettchen. Leider hatte er lange blonde Haare und mein erster Eindruck dadurch war, „Manta-Fahrer!“

Die beiden Pärchen aber, die mit in der Bar saßen, waren beide vielleicht einen Tacken älter als wir, aber nicht viel. Die eine Frau trug eine schwarze Leder Corsage und einen dazu passenden dunklen String, die andere ein einen roten String und darüber ein enges Netzkleid. Sie sahen beide sehr attraktiv aus und strahlten Offenheit, Wärme und Herzlichkeit aus.

Ich bestellte uns an der Bar zwei Gläser Sekt, um auf einen schönen Abend anzustoßen. Die Dame in der schwarzen Leder Corsage kam mit ihrem Mann im Schlepptau zu uns.

„Hi, ihr seid neu hier!“, stellte sie freudig lächelnd fest. „Ich bin Christine und das ist mein Mann Bernd!“

„Ja, wir sind das Frischfleisch!“, antwortete Nadine lächelnd.

„Oh, dass habt ihr gehört!“

„Ja, haben wir!“, stellte ich ebenfalls lächelnd klar. „Wir sind heute das erste Mal in einem Swingerclub!“

„Shit!“, gluckste Christine. „Dann bin ich ja gleich negativ aufgefallen! Wollen wir uns drüber auf die Couch setzen und uns unterhalten?“

„Gerne!“, antworteten Nadine und ich, wie aus einem Munde.

Der ältere Herr, der aber noch dabei war uns herumzuführen, mischte sich bestimmt aber freundlich ein, „Das könnt ihr gleich gerne machen, zuerst möchte ich den beiden aber noch den oberen Bereich zeigen. Eure Gläser könnt ihr ja schon einmal auf dem Couchtisch abstellen. Bernd und Christine warten dann einfach auf dem Sofa auf euch, und dann könnt ihr euch gleich ganz seelenruhig unterhalten und beschnuppern.

„So machen wir’s!“, antwortete die schwarzhaarige Christine und ging mit ihrem graumelierten Bernd vor. Wir folgten ihnen, stellten unsere Gläser ab und kletterten dem Chef die enge Treppe hinterher hinauf. Oben angekommen, standen wir in einem Orangen Raum. Rechts von uns war ein Geländer durch das man direkt von oben auf den wohnzimmerartigen Raum schauen konnte. Bernd und Christine lächelten uns von unten zu. Etwa einen Meter vor dem Geländer stand eine Massageliege. Auch wenn uns der Herr des Hauses diese nicht erklären brauchte, tat er es trotzdem gewissenhaft. In der Mitte des Raumes stand ein Gynäkologen-Stuhl. „Als Frau kennst du das ja, aber nicht so!“, sagte er zu Nadine, die ihm nickend zustimmte. Und links vom Gyn-Stuhl war ein Andreaskreuz. „Hier kannst du deinen Mann mal anbinden und ihm benehmen beibringen!“, feixte er.

„Ich glaube, wenn hier jemand wen fesselt, dann es das eher Ben!“, gestand sie und ich sah den beiden beim Sprüche klopfen angeregt zu. Wir standen nun direkt vor dem Gyn-Stuhl.

Links von uns war das breite Geländer und von der Wand, auf die wir schauten, gingen zwei Räume ab. Vor dem linken Raum war ein Gartentor angebracht. „Wenn ihr das hinter euch schließt heißt das, dass ihr ungestört sein wollt. Lasst ihr das Tor offen, heißt das, dass andere erwünscht sind!“, erklärte er. Wir betraten den Raum. Auf der linken Seite stand mittig ein großes Bett. Rechts war ein großer Kleiderschrank. „Das ist der Spanner-Schrank!“, sagte er und öffnete die Tür. In der Schrankwand war ein Loch. Dahinter war eine Art Scheibe. Sie war leicht getönt. „So, jetzt wisst ihr, warum der Schrank so heißt wie er heißt. Ihr könnt durch das Glas schauen und sehen, was in dem anderen Zimmer passiert. Die anderen können aber euch nicht sehen!“ Links neben dem Schrank stand ein zweiter Gyn-Stuhl. „Der ist dafür da, wenn du Nadine mal etwas genauer inspizieren willst, ohne dass euch andere dabei zuschauen oder gar zur Hand gehen. Bei dem anderen Gyn-Stuhl kann jeder dabei sein. Bei dem hier sieht aber niemand, was du machst. Dein Körper schützt ihren Intimbereich vor neugierigen Blicken. Das ist also der Stuhl, bei dem ihr eure Privatsphäre behalten könnt, wenn ihr das Tor hinter euch geschlossen habt!“

Dann führte er uns wieder heraus und in den zweiten Raum. Der Raum, in dem man durch den Spanner-Schrank sehen konnte. In dem Raum stand nur ein schönes Bett und von der Mitte des Raumes hing eine Liebesschaukel herab. „Die Liebesschaukel erklärt sich von selbst. Ich wünsche euch damit viel Spaß und wenn ihr es knacken hört, wisst ihr, dass ihr durch den Spanner-Schrank beobachtet werdet!“, gab er grinsend von sich. An der Eingangstür hin ein dickes Tau an einer Öse. „Mit dem Seil ist es, wie mit dem Tor. Wenn ihr das Seil vorhängt, heißt das, ihr wollt ungestört sein. Lasst ihr es offen, müsst ihr mit Besuchern rechnen!“

Als wir den Raum verlassen hatten, führte er uns zu der Wand, die Parallel zum Geländer war. Hier war ein Raum, der viele Öffnungen hatte. „Das ist die sogenannte Hundehütte“, sagte er. Es gab eine Tür, durch die man ihn betreten konnte uns ganz viele Bullaugen. Einige waren auf Sichthöhe. Die Bullaugen waren ganz klar für die Augen gedacht. Hier konnte man hindurchschauen und zugucken, was die Paare auf der Matratze, die den Raum ausfüllte, machten. Die tieferen Bullaugen waren auf Höhe des Intimbereichs. Sie präsentierten den Schoss der Zuschauer. „Hier haben die Frauen die Möglichkeit, den Zuschauern ein kleines Ständchen zu blasen, wenn sie dazu Lust haben oder die Männer können mal fühlen, ob den Frauen, die ihnen zuschauen, gefällt was sie sehen oder nicht!“ Wir nickten und ließen uns weiterführen.

Jetzt gab es nur noch zwei Räume, die man über eine Art Korridor erreichen konnte, wenn man die Treppe hochkam. Geradeaus kam man direkt auf die, „Chaos-Wiese“, so schimpfte sich der Raum, der ebenfalls eine einzige riesengroße Liegefläche war. „Das ist ein öffentlicher Raum. Hier darf, sofern niemand „Nein“ sagt jeder mit herein und sich vergnügen. Wichtig ist, dass man ein „Nein“ auch akzeptiert. Nur weil es ein offener Raum ist, heißt das nicht, dass man alles darf. Die jeweiligen Grenzen stellt jedes Paar oder jede einzelne Person für sich selbst fest!“ Wir nickten, warfen einen kurzen Blick in den Raum und ließen uns dann in eine kleine Nische führen, die vor der „Chaos-Wiese“ lag. Hier gab es viele, längliche Spalten. Sie waren ebenfalls aus getöntem Glas, wie das Loch im Spannen-Schrank. „Auch hier“, erzählte er, „ist es so, dass ihr von hier auf die „Chaos-Wiese gucken könnt und die Menschen auf der Fläche euch aber nicht sehen können. Was ihr hier drinnen macht, überlasse ich eure Phantasie. Ob ihr nur zuschaut, oder selbst aktiv werdet, bleibt euch selbst überlassen!“

„Klingt logisch!“, sagte ich.

„Um eines möchte ich euch aber bitte. Wenn ihr euch austoben wollt, seid so lieb und nehmt euch ein Handtuch mit. Es wäre lieb, wenn ihr ein Handtuch unterlegt, wenn ihr euch amüsieren wollt. Wir gucken zwar halbe Stunde nach, ob Bettlaken gewechselt werden müssen, aber so ist es einfach hygienischer. Ihr wollt ja schließlich auch nicht in dem Saft von anderen baden und wir kämen ansonsten mit dem Laken wechseln gar nicht hinterher! Wenn ihr mit anderen schlaft, sind Kondome Pflicht, aber das versteht sich wahrscheinlich von selbst. Kondome liegen natürlich in jedem Raum aus. Bedient euch einfach!“

Wir nickten noch einmal und dann hatten wir alles gesehen. Der Laden war echt schick. Er war sauber. Die Zimmer waren ansprechend eingerichtet und es sah alles sehr gut gepflegt aus. Hier konnte man sich echt wohlfühlen. So stellte ich mir einen guten Club vor.

Als wir die Treppe wieder hinuntergingen, saßen Bernd und Christine immer noch da und warteten auf uns. Der Club war mittlerweile auch etwas voller geworden. Zwei Pärchen, die etwas jünger waren als wir, saßen auf Hockern in der Bar und tranken ein Glas Wein. Wir setzten uns aber wie angekündigt zu Bernd und Christine auf das Sofa.

Es folgte eine schöne Unterhaltung. Frisch und frei erzählten sie uns, wer sie denn sind und was sie machten. Das sie Kinder hatten, wo sie herkamen, wie oft sie schon in Clubs gewesen sind und natürlich stellten sie uns auch Fragen. Es war eine sehr offene und aufgeschlossene Unterhaltung und sie waren uns auch auf Anhieb symphytisch. Und während sich Christine gerade mit Nadine unterhielt, rief Bernd dem Pärchen gegenüber auf dem Sofa zu, dass sie sich gerne mit zu uns setzen könnten. „Ja, sehr gerne!“, sagte der männliche Part. Er schnappte sich sein Bier, sie ihr klares Getränk und dann kamen sie zu uns. Auf dem Sofa war zwar kein Platz mehr frei, aber sie rückten sich zwei bequeme Ledersessel an den Couchtisch und somit waren wir zu sechst.

Die beiden hießen Uli und Melanie und sie waren ebenfalls sehr nett. Wir unterhielten uns eine gute halbe Stunde und beschnüffelten uns, bevor Christine ihrem Mann auf den Oberschenkel klopfte und sagte, „Komm Schatz, jetzt möchte ich erst einmal ans Buffet. Ich habe Hunger! Wollt ihr mitkommen?“ Wir standen als Gruppe auf und gingen etwas essen. Nicht viel. Schließlich waren wir nicht da, um uns Papp satt zu essen, sondern um den kleinen Hunger zu stillen. Es hab viele schöne Sachen, alle liebevoll dekoriert. Mich reizte die Käseplatte und Nadine machte sich über Frikadellen und Schnitzel her. Beim Essen hörten wir Geschichten und Erfahrungen von anderen Clubs. Im Grunde waren sich aber alle Pärchen einig. Diesen Club hier besuchten sie am liebsten. Hier war es ziemlich familiär und genau das war auch die Stimmung, die uns alle Paare hier vermittelten. Sie alle gingen so lieb und freundlich mit uns um, als würden wir bereits zu ihrer großen Familie dazu zu gehören.

„Heute ist leider nicht so viel los!“, sagte Bernd, „Meist ist hier voller!“ Aber das fand wir nun gar nicht schlimm. Gerade für das erste Mal war ich eigentlich sogar recht froh darüber, dass nicht so viel los war und ich, wenn ich richtig gezählt hatte, nur auf neun Paare und den Manta-Fahrer als Solo-Mann kam.

Bernd und Christine unterhielten sich, als wir fertig waren beim Buffet noch mit einem anderen Pärchen. Dafür gingen Melanie und Uli wieder mit uns zurück auf die Couch. Wir unterhielten uns nun weiter zu viert. Nadine und ich rauchten noch eine und dann kamen wir irgendwie auf das Thema: Sauna.

Uli offenbarte, dass die beiden hier noch nie saunieren waren. Sie waren heute das vierte Mal im Club. Nadine sah mich an und sagte, dass sie aber gleich gerne mal in die Sauna gehen würde. Schließlich war das etwas, was wir unbedingt machen wollten.

„Wollt ihr mitkommen?“, fragte Nadine einladend.

Uli und Melanie sahen sich kurz an und tauschten Blicke aus. „Wir kommen gerne mit!“, sagte Melanie und dann gingen wir zu viert zur Sauna, nachdem wir aufgeraucht hatten.

Wir marschierten am Buffettisch entlang, schnappten uns aus dem Vorzimmer zu den Duschen und der Toilette ein Handtuch und gingen dann durch das Fernsehzimmer zur Sauna. Hier war es ein wenig eng. Ich ließ den anderen den Vortritt beim Ausziehen. Nachdem alle in der Sauna verschwunden waren, zog auch ich mich aus, stellte meine Beinschiene in die Ecke und ging vorsichtig, damit ich nicht noch einmal umknickte und mir vielleicht gänzlich die Bänder riss, hinter her.

Nadine und Uli saßen ganz oben. Seine Frau saß auf der mittleren Ebene und ich mogelte mich an ihr vorbei auch nach oben, wo ich mich links neben Nadine setzte. Melanie lag mir zu Füßen und wir beide blickten, sofern wir durch die Glastür schauten, direkt auf den Fernseher, auf dem die Pornos liefen. Uli und Nadine konnten nur uns sehen. Uli blickte direkt zwischen die Schenkel seiner Frau und Nadine konnte Melanie und mich sehen.

Wahrscheinlich hätte es jetzt schon ganz schön heiß werden können. In einer normalen Sauna hätte ich Angst gehabt, dass sich nun etwas bei mir regen könnte, was in einer normalen Sauna unangebracht wäre und wahrscheinlich dazu geführt hätte, dass ich rausgeworfen werden würde. Hier durfte ich nun schauen, aber irgendwie war ich noch etwas zu schüchtern. Jetzt im Nachhinein bereue ich es ein bisschen, dass ich die Gelegenheit nicht genutzt habe, um mir meine Nadine und auch Melanie mal etwas genauer anzuschauen. Aber als wir alle zusammen in der Sauna saßen und uns weiter unterhielten, kam ich irgendwie gar nicht dazu. Ich habe jetzt auch nicht absichtlich weggeschaut. Es ist schon schade, da sitze ich zwei wunderschöne Frauen nackt in vor Sauna und ich gucke gar nicht hin. Aber egal, es war trotzdem sehr schön und das Saunieren tat wirklich gut. Einen Ständer hatte ich aber nicht, obwohl ich damit zuvor eigentlich gerechnet hatte. Aber darum ging es ja auch nicht.

Nachdem wir uns ausgiebig unterhalten und geschwitzt hatten, gingen wir alle duschen. Ich kam natürlich wieder etwas später. Schließlich musste ich mir meine doofe Schiene wieder anlegen und als ich bei der Dusche angekommen war, hatten Nadine und Melanie ihre Höschen schon wieder an. Uli saß sogar schon wieder auf dem Sofa. Ich duschte mich auch noch kurz kalt ab und zog mir dann wieder meine schwarze Retroshorts und das T-Shirt an.

Melanie und Uli kuschelten nun bereits auf dem großen Sofa und Nadine klopfte auf den freien Platz neben ihr, „Komm, ich hab dir schon eine Cola mitgebracht. Magst du auch eine rauchen?“, fragte sie. Natürlich wollte ich.

„Wollen wir gleich hochgehen?“, fragte Melanie ihren Uli und indirekt auch uns.

„Ja, ich würde gleich gerne hochgehen!“, sagte er schmunzelnd und auch bei ihm konnte man das unterschwellige, „Möchtet ihr auch mitkommen?“, deutlich heraushören. Nadine sah mich an, während Melanie und Uli bereits aufstanden und die Treppe zum Lustbereich emporstiegen.

„Hast du gemerkt, er wollte mich gerade fragen, ob wir auch mitkommen!“, sagte sie heiter.

„Ja, hab ich gemerkt! Aber ich glaube, er hat es dann nicht getan, weil wir das erste Mal hier sind. Ich habe aber das Gefühl, dass wir den beiden gefallen!“

„Ja, das tun wir auch und sie mir auch. Alle beide! Ganz ehrlich, ich hab zwar damit gerechnet, dass wir vielleicht auf ein Pärchen treffen, wo sie mir gefällt, oder er. Aber, dass mir beide gefallen, damit habe ich nicht gerechnet!“, gab sie mir ihre Gedanken preis.

„Wollen wir dann mal frech hinterhergehen?“

„Wenn du willst!?!“, sagte sie und ich konnte sehen, dass sie hibbelig war.

Ohne noch weiter um den heißen Brei herumzureden, nahm ich sie bei der Hand und führte sie zur Treppe. „Nach dir!“

Als wir oben waren, sahen wir uns kurz um. Wo sie wohl hingegangen waren? Ob unsere Wahrnehmung richtig gewesen war, würde das Zimmer verraten, in das er sie geführt hatte. Waren sie in eines der Zimmer gegangen, dass man zu machen konnte, sei es mit Gartentor oder dem Seil, hätten wir uns geirrt. Waren sie aber in die Hundehütte oder auf die Chaos-Wiese gegangen, dann lag der Verdacht nahe, dass wir richtiglagen.

Wir sahen uns um. In der Hundehütte war kein Paar. Ich ging voran an der Massageliege vorbei und sah in das Zimmer mit der Liebesschaukel. Es war leer. Ich führte Nadine weiter zu dem Raum mit dem Gyn-Stuhl und dem Spanner-Schrank. Auch das war leer. Somit blieb nur noch die Chaos-Wiese. Wir grinsten uns an.

„Habe ich doch richtig vermutet. Die wollen uns dabeihaben!“, flüsterte Nadine mir ins Ohr.

Ich führte sie zur Chaos-Wiese. Wir gingen aber nicht rein, sondern ich nutzte die Nische und schob Nadine in die dunkle Gasse.

„Da sind die beiden!“, flüsterte ich.

„Ja, ich sehe sie!“

Uli und Melanie lagen bereits nackt auf der übergroßen Liegefläche. Melanie lag mit weit gespreizten Beinen auf den Rücken. Uli lag mit dem Kopf zu uns auf ihr drauf. Sein Schwanz steckte tief in ihrem Mund und er hatte seinen Kopf tief in ihrem Schoß vergraben und liebkoste sie mit seiner Zunge. Ich hätte zwar gerne mehr von ihrem Schoß gesehen. Hätte gerne mal einen Blick auf ihr Fötzchen erhascht, aber ich sah nur seinen Hinterkopf. Melanie stöhnte leise aber gut hörbar. Meine Männlichkeit begann sich aufzurichten, was nicht nur an dem Pärchen in dem Raum vor uns lag, sondern und hauptsächlich an Nadine, die sich freudig an mich kuschelte. Meine Hand fand den Weg auf ihren süßen Hintern von ganz allein.

Wir schauten den beiden noch ein paar Minuten zu. Einen Blick auf ihr Fötzchen konnte ich trotzdem nicht erhaschen. Es blieb bei seinem Hinterkopf. Sein Gesäß hob und senkte sich und ich stellte mir vor, wie er ihr seine Männlichkeit in den Mund stieß. Das musste sich echt gut anfühlen.

„Was möchtest du, sollen wir uns zu den beiden legen oder würdest du lieber etwas anderes machen?“, flüsterte Nadine.

„Ich glaube, da wir zum ersten Mal in so einen Club sind, würde ich lieber etwas anderes machen!“, antwortete ich ebenfalls flüsternd.

Sicher war ich mir jedoch nicht. Irgendwie hätte es mich auch gereizt, zu den beiden mit auf die Chaos-Wiese zu klettern. Aber, ich wusste auch nicht, was dann passieren würde. War Uli bi? Würde er mich vielleicht auch an grapschen wollen? Was würde dann passieren? Ich bin nicht bi und irgendwie wäre das wahrscheinlich dann auch gerade beim ersten Mal zu viel gewesen. Außerdem wusste ich nicht, was Nadine wollte. Bei solchen Fragen kommt man sich immer so ein bisschen vor, wie bei einem Test. Ich wollte nicht, dass die Stimmung womöglich kippte.

Also nahm ich Nadine erst einmal an die Hand und führte sie wieder in den Raum, wo das Andreaskreuz, der eine Gyn-Stuhl und die Massageliege standen.

„Worauf hast du denn Lust?“, fragte ich sie.

„Warum muss ich das eigentlich entscheiden?“, antwortete sie mit einem gereizten Unterton. „Wir sind hier ja nicht nur wegen mir!“

„Eigentlich schon!“, stellte ich kurz fest, „Du sollst ja einen Bericht über einen Swingerclub-Besuch schreiben und nicht ich!“

„Das ist richtig! Aber ich meine zum Amüsieren. Es soll dir ja genauso Spaß machen wie mir auch!“

„Und wenn ich dir jetzt sage, dass es mich eigentlich gerade sehr reizt, was in deinem Köpfchen so vorgeht?“, sagte ich und setzte mein frechstes Grinsen auf.

„Dann würde mich der Gyn-Stuhl reizen!“, gestand sie mir mindestens ebenso frech grinsend wie ich zuvor.

„Welcher, der öffentliche oder der da?“, wollte ich wissen und lies mich von ihr zu dem führen, der hinter dem verschließbaren Gartentor war.

„Offen oder zu?“, erkundigte ich mich.

„Was willst du?“

„Für den Anfang zu!“, entschied ich mich und hatte den Manta-Fahrer im Hinterkopf. Hinterher erfuhr ich, dass das die richtige Entscheidung war.

Also schloss ich das Gartentor hinter mir und folgte Nadine zum Gyn-Stuhl.

„Soll ich das Babydoll ausziehen oder anlassen?“, wollte sie wissen.

„Wie fühlst du dich wohler?“, war meine Antwort.

„An!“, erwiderte sie und zog sich langsam ihr Höschen aus.

Ich zog mir etwas zügiger mein Shirt über den Kopf und entledigte mich meiner Retroshorts. Dann half ich ihr auf den Stuhl, der wahrscheinlich jeden Mann in diesem Universum reizte.

„Du musst deine Beine dort drauflegen!“, wies ich sie an.

„Nicht so schnell!“, sagte sie und winkte mich mit ihrem Zeigefinger zu sich heran. „Vielleicht kannst du mich vorher liebevoll küssen. Dann komme ich mir nicht so vor wie ein Gegenstand, den man nur zum Druck ablassen braucht!“

Ich gab ihr, was sie brauchte und ich irgendwie auch. Ich war nur zu nervös, um von selbst darauf zu kommen. Ich küsste sie lange und leidenschaftlich.

„Weißt du, dass du echt gut küssen kannst!“, stellte sie freudig fest. „Ich war zwar vorher schon feucht, aber dein Kuss… Oh, willst du mal mit der Zunge fühlen, wie nass ich jetzt bin?“

Ein Angebot, dass ich mir nicht zweimal machen lassen musste. Vorsichtig schob ich das Babydoll etwas nach oben und legte ihren süßen Schoß frei. So also sah sie unbekleidet aus, dachte ich, als ich Lustzentrum nun zum ersten Mal unverhüllt vor mir sah. Ihr Fötzchen glänzte bereits feucht und ihre Lippen öffneten sich durch die Nässe von ganz allein. Ihre inneren Schamlippen waren durch die Lust bereits leicht geschwollen und schimmerten leicht rötlich.

Ich beugte mich vor und vergrub meinen Kopf zwischen ihren Schenkeln. Mit meiner Zunge glitt ich tief durch ihren heißen Spalt. Sie glühte vor Erregung und stieß einen lauten Freudenseufzer aus, als meine Zunge ihre empfindlichste Stelle berührte. Ganz langsam und genüsslich fing ich an sie zu lecken. Ich kostete den leicht herben Geschmack ihrer Lust auf meiner Zunge.

Hinter mir hörte ich Schritte. Jemand kam die Treppe nach oben. Zielsicher steuerten die Schritte auf uns zu. Ich hörte den Klang von Metall. Beinahe als würde ein Ring gegen das Tor stoßen und ich ahnte, dass die Person das Gartentor umfasst hatte und uns nun beobachtete. Es quietschte leise. Ich blickte hinauf zu Nadines Augen. Sie schaute der Person direkt ins Gesicht. Sie konnte sehen, wer sich zu uns gesellt hatte und versuchte einen intimen Einblick zu erhaschen. Ich schloss meine Augen wieder und fing an, ihren Kitzler mit meiner Zunge zu verwöhnen. Nadine griff mir fest ins Haar und zog meinen Kopf so tief es ging in ihren Schoß.

Die Nässe breitete sich rasch in ihrem Zentrum aus. Ihre Lust lief mir langsam über die Zunge und ich bereits kräftig schlucken, damit ich sie vernünftig weiter lecken konnte. Luft holte ich durch meine Nase. Manchmal fiel mir sogar das schwer, wenn ich ihr mit der Zunge tief durchs Fötzchen leckte und sie mich so dicht an sich heran zog, dass auch meine Nase durch ihre Vulva verschlossen wurde. Es machte mich wahnsinnig. Ich zog meinen Arm langsam unter der einen Fußstütze hindurch und führte meine rechte Hand zu ihrem Fötzchen. Mit meiner Zunge spielte ich aber derweil unbeirrt weiter zärtlich mit ihrem Kitzler und mit zwei Fingern drang ich dann zusätzlich langsam in sie ein.

Meine Fingerspitzen ertasteten ihren G-Punkt. Selten zuvor hab ich ihn so deutlich bei einer Frau gespürt wie bei ihr. Ich strich langsam über den Rauen, etwa Kirsch großen Knubbel. Sie zuckte leicht zusammen und holte tief Luft. Ich konnte hören, dass sie sich auf die Lippen biss, um nicht zu sein. Durch ihre Nase drang trotzdem ein festes Schnauben. Bingo. Ich musste grinsen. Ich hab sie gefunden. Ihren Punkt der sie hemmungslos werden lassen würde.

Ich führte meine Finger etwas tiefer in ihren Schoß und massierte den empfindlichsten aller Punkte einer Frau kraftvoll. So, wie jemand einen anderen mit seinem Zeigefinger zu sich winken würde, massierte ich ihren G-Punkt mit meinem Mittelfinger und meinem Ringfinger gleichzeitig.

„Ja, genau so!“, jauchzte sie. Ihre Blockade hatte sich gelöst und sie biss sich nicht mehr auf die Lippen. „Hör nicht auf! Bitte, hör nicht auf!“, stöhnte sie laut und lustvoll. Sie war so laut, dass ich nicht hören konnte, ob die Person hinter mir noch immer da war, oder bereits woanders hingegangen war. Im Grunde genommen war es mir auch scheiß egal. Ich ließ meine Zunge immer fester über ihren Kitzler sausen und fingerte sie. Ich genoss es, dass sie immer lauter wurde und merkte, wie ihr Schoß leicht anfing zu zittern. Ihre Hände waren mittlerweile auf meinen Schultern und ihre Fingernägel bohrten sich tief in mein Fleisch.

Das Zittern wurde mit jedem Strich über ihren G-Punkt stärker und es dauerte nicht lange, bis sie sich vor mir aufbäumte und heftig zuckend kam. Dabei spritzte mir ihre Lust auf meine Brust. Eine Fontäne nach der anderen platschte nass gegen meinen Oberkörper. Ich fingerte sie so lange weiter, bis ihre Quelle langsam versiegte. Dann richtete ich mich langsam auf und sah sie an. Sie lag zitternd in den Stuhl gepresst und lächelte zufrieden.

„Du bist ein Arsch!“, zischte sie leicht aus der Puste. „Musst du mich gleich so fingern, dass ich hier alles vollsaue?“

„Weiß ich, dass du eine Spritzerin bist?“, konterte ich frech.

„Wenn ich ehrlich bin, wusste ich das vorher selber nicht!“, lachte sie, „Und jetzt?“

Ich streckte ihr meine Hand entgegen und half ihr aus dem Stuhl. Dann zog ich sie zu dem Bett, was mittig an der linken Wand stand. Als ich mit dem Rücken direkt davorstand, gab sie mir einen Schups und ich viel rittlings aufs Bett. Ich rutschte noch etwas höher und sie folgte mir. Mit der linken Hand tastete ich nach einem Kondom und während ich blind suchte, beugte sie sich über meinen Schoß. Meine Hand bekam ein Kondom zu fassen und ihre Lippen berührten meine Schwanzspitze. Ich konnte spüren, wie sie mit ihrer Zunge einen Lusttropfen von mir abschleckte.

„Es hat dir wohl gut gefallen, mich zum Kommen zu bringen!“, lachte sie kess und schleckte sich über ihre Lippen. Dann senkte sie ihren Kopf wieder und lies ihn in meinem Schoß verschwinden.

Ich wollte ihr ins Haar greifen und sie führen, aber sie schob meine Hände beiseite und legte sie neben sich auf die Matratze. Sie wollte, mich mit ihren Lippen zum Kommen zu bringen. Das wollte ich aber nicht und tastete wieder nach dem Gummi, dass mir beim Versuch ihr Haar zu fassen zu bekommen aus der Hand geglitten ist.

„So, so!“, sagte sie grinsend, „Du willst mich also richtig spüren!“

Ich kam aber gar nicht dazu ihr zu antworten, denn sie nahm mir bereits das Kondom aus der Hand und riss es auf. Eilig rollte sie es über meinen Schwanz und dann hockte sie sich auf mich. Sie nahm mein bestes Stück in die Hand und führte es sich ein. Wir stöhnten lustvoll, als ich in sie eindrang und wir uns spürten.

Ganz langsam begann sie mit den Hüften zu kreisen und sie konzentrierte sich darauf, wie ich mich in ihr anfühlte. Erneut hörten wir Schritte hinter uns, worauf sie versuchte, ihr Babydoll etwas nach unten zu schieben, damit niemand etwas sehen konnte. Ich dagegen schob es wieder hoch, damit die oder derjenige auch etwas zu sehen hatte. Ich erntete einen bösen Blick, aber sie ließ mich gewähren. Sie beugte sich zu mir herunter und gab mir einen Kuss. Meine Hände strichen über ihren Po und ich zog ihre Pobacken noch etwas weiter auseinander.

„Willst du mich offenlegen?“, fragte sie.

„Ja, wir sind hier in einem Swingerclub. Sehen und gesehen werden und sei doch ehrlich, es gefällt dir, oder willst du mir etwa sagen, dass es dich nicht geil macht?“, knurrte ich erregt. Ich versuchte zwar flüssig zu reden, aber mittlerweile war ich so geil, dass mir das schon nicht mehr so ganz gelang.

„Ich will dich hören!“, war ihre Antwort und sie fing an, ihr Hinterteil auf mir auf und ab zu bewegen, und ich begann sie zu stoßen. Zwar langsam, dafür aber tief. Ich spürte sie ganz intensiv und das langsame Tempo hatte auch etwas für sich. Es machte sie kirre. Ich konnte ihren G-Punkt spüren. Der Knubbel strich immer wieder über den Rand meiner Eichel. Wir wurden beide lauter. Mittlerweile hatten unsere Hände den Weg ineinander gefunden. Ich hielt sie fest und steuerte das Tempo, in dem sie mich ritt. Ihr nasses Fötzchen schmatzte bei jedem Stoß laut hörbar. Ein Geräusch, was mich zusätzlich anturnte.

„Weißt du, dass es mich geil macht, dein Fötzchen schmatzen zu hören?“, gestand ich ihr ehrlich.

„Dann lass mich hören, wie geil du bist!“

Und das tat ich. Nicht künstlich, aber ich hielt mich auch nichtweiter zurück. Ich stöhnte meine Lust frei heraus und sie war nicht ruhiger. Unser Körper klatschten laut aufeinander und ihre Beine fingen wieder verräterisch an zu zittern. Ich stieß meinen harten Schwanz immer fester und tiefer in sie, und dann kamen wir laut schnaubend. Sie einen kurzen Augenblick vor mir. Sie richtete sich auf und machte sich steif. Ich spürte, wie ihre Muschi anfing zu zucken und sich verhärtete. Aber anstatt sie einfach kommen zu lassen, umfasste ich ihre Oberschenkel und zog sie noch ein paar Mal kraftvoll eng in meinen Schoß. Holte mir, die letzten Stöße, die mir fehlten, um ebenfalls zu explodieren und dann kam ich in ihrem zuckenden Unterleib. Ich konnte ihre Muschi zucken spüren und sie meinen Schwanz. Sie blieb auf mir und kostete jede Kontraktion meines Schwanzes bis zum letzten Zucken aus. Erst dann ließ sie sich erschöpft auf meine Brust sinken.

„Siehst du, wie meine Arme zittern?“, sagte sie und hielt mir ihren zitternden Unterarm demonstrativ vor die Nase, „Und meine Beine fühlen sich nicht besser an! Wie soll ich so die Treppe herunterkommen?“

Ich lachte frech. „Tja, persönliches Pech!“

Langsam erhob sie sich und ließ mich aus ihr herausgleiten. Ich rollte das gefüllte Kondom von meinem Schwanz, knotete es zusammen und warf es in den Mülleimer. Dann trockneten wir uns mit dem Handtuch ab und gingen zur Treppe.

Zwei andere Pärchen vergnügten sich unterdessen in der Hundehütte. Bernd und Christine waren eines davon. Das andere kannten wir noch nicht mit Namen. Wir schauten aber nur kurz herein und stiegen dann mit wackligen Beinen die Stufen nach unten. Uli und Melanie saßen grinsend auf dem Sofa. Sie warteten bereits auf uns und nachdem wir uns abgeduscht und wieder angezogen hatten, setzten wir uns zu den beiden.

„Und, wie war euer erstes Mal?“, fragte Uli.

Nadine grinste. „Ganz gut, schau mal, ich hab immer noch einen Zittrigen.

„Wir haben euch kurz zugeschaut!“, entgegnete Melanie.

„Wir euch auch!“, sagte ich.

„Ja, wir haben sogar überlegt, ob wir uns neben euch legen!“, gab Nadine zu.

„Das hättet ihr auch gedurft. Wir hätten uns gefreut!“, kam es wieder von Uli.

„Stimmt! Nur den Braungebrannten, der sich plötzlich neben uns gelegt hat, dem haben wir eine Abfuhr erteilt!“, ergänzte Melanie, „Bei euch stand der auch und hat sich geärgert, dass ihr das Tor zugemacht habt. Die anderen beiden Paare haben auch nein gesagt und nun ist er sauer!“

Ja, er war auch sauer. So sauer, dass er mittlerweile mit dem Chef diskutierte und versuchte sein Geld zurück zu fordern. Solo-Männer haben es eben in solchen Clubs nicht leicht. Ein Swingerclub ist kein Bordell und viele Paare wollen meist lieber ein anderes Paar dabei haben, als einen Solo-Kerl. Es gibt für einen Solo-Mann keine Garantie, dass er auch mitspielen darf. Er verlangte nun seinen Spint Schlüssel und zog sich an. Fünf Minuten später war er verschwunden. Wortlos. Ohne Tschüss zu sagen. Ohne sein Geld wieder gekriegt zu haben. Achtzig Euro für zwei Cola, dachte ich und grinste.

Nadine und ich brauchten nun erst einmal unsere Zigarette danach. Innerlich war ich total happy. Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass wir wegen ihrer Kolumne hierherfahren würden, und dass wir nur zuschauen würden. Jetzt hatte uns die Lust doch mitgerissen und wir hatten es getan. Ganz gesättigt war ich aber noch nicht. Ich hatte immer noch Lust. Nadine schien es auch nicht viel anders zu ergehen.

„Was haltet ihr davon, wenn wir jetzt noch einmal in die Sauna gehen und dann gehen wir nochmal hoch?“, fragte sie die beiden ganz ungeniert.

Uli guckte auf die Uhr. Mittlerweile war es halb eins durch. „Wir wollten eigentlich gleich aufbrechen! Wir haben noch eine Stunde Heimweg vor uns und so langsam werden wir müde.“

„Schade!“, sagte ich. Beim zweiten Mal, wären wir nämlich sicherlich beide mit dem niedlichen Pärchen mitgegangen.

„Was haltet ihr davon, wenn wir Nummern austauschen und vielleicht können wir uns dann fürs nächste Mal verabreden? Wir fahren in der Regel alle zwei bis drei Monate hierher!“, sagte Melanie.

Nadine und ich stimmten zu. „Oder“, schlug Uli vor, „ihr schreibt einfach ins Gästebuch, wenn ihr wieder in den Club kommen möchtet. Wir gucken dann regelmäßig nach und wer weiß, vielleicht können wir es dann ja auch einrichten und wir sehen uns hier wieder!“

„So machen wir’s!“, nahm ich seinen Vorschlag für uns beide an und dann verabschiedeten wir uns voneinander. Wir gingen noch einmal in die Sauna und Uli und Melanie fuhren heim.

Beim zweiten Mal hatten wir die Sauna für uns ganz allein. Nadine hatte sich aufreizend zu mir gedreht. „Und, gefällt dir meine Muschi?“, fragte sie und spreizte die Beine noch ein bisschen weiter.

„Ja, ich habe es mir anders vorgestellt!“, antwortete ich.

„Ach ja, wie denn?“

„Ich weiß, ein bisschen fleischiger vielleicht und ich hätte nicht gedacht, dass du so schöne innere Schamlippen hast. Und, dein G-Punkt hat mich echt fasziniert. So ausgeprägt habe ich ihn noch bei keiner Frau zuvor gesehen!“, raunte ich und konnte meine lüsternen Gedanken nicht verstecken.

„Würdest du mich noch einmal so schön lecken und fingern, wie auf dem Gyn-Stuhl?“

„Jetzt? Hier?“, fragte ich ganz direkt.

„Ja, warum denn nicht, oder ist das in der Sauna verboten? Davon hat er nichts gesagt!“, antwortete sie und zwinkerte mir zu.

Ich breitete mein Handtuch eine Etage tiefer aus und kniete mich zwischen ihre geöffneten Schenkel. Sie war schon wieder ganz nass und ich fing an, sie zuerst zu lecken und dann zu fingern. Sich der geschlossenen Sauna-Tür bewusst, stöhnte sie noch lauter und aufreizender als zuvor im Gyn-Stuhl. Ich fing schnell an zu schwitzen und das lag nicht nur an der Hitze in der Sauna. Ich war geil. Richtig geil und so erregt wie sie noch, oder schon wieder war. Es dauerte nicht lange, bis mich ihre zuckende Muschi erneut anspritzte. In kleinen aber kräftigen Intervallen spritzte mir ihre Lust in heißen Schwallen gegen die Brust.

Die Gier erfüllte mich und ich konnte es kaum abwarten, bis sich ihr Fötzchen beruhigt hatte und sie bereit war, mir ebenfalls einen Wonneschauer zu spendieren. Wir tauschten die Plätze und ich setzte mich nun meinerseits mit weit gespreizten Beinen auf die oberste Bank. Sie kniete sich zwischen meine Beine und begann es mir schwungvoll mit dem Mund zu machen. Nach einer Weile, ich schaffte es nicht auf die Art zu kommen, erhob sie sich aber wieder und drehte sich um. Mit mir zugewandtem Rücken setzte sie sich auf mich. Ich umfasste ihre Taille und zog sie fest auf meinen Schwanz, der sich seinen Weg zielsicher in ihre Grotte suchte. Im schnellen Wechsel schob ich sie immer wieder weit von mir, um sie danach immer wieder noch fester auf meinen harten Schwanz zu ziehen. Leider fand ich durch den Schweiß aber nicht den richtigen Halt und sie glitt mir immer wieder durch die Finger und irgendwann wurde es mir so heiß, dass ich anfing mir Sorgen zu machen, dass wir einen Kreislaufkollaps kriegen könnten und vorn herüber auf den Sauna-Ofen knallen könnte.

„Was hältst du davon, wenn wir uns jetzt abduschen gehen und wir uns bei mir den letzten Höhepunkt gemeinsam holen?“, fragte ich sie.

„Klingt gut!“, antwortete sie mir nass geschwitzt und dankbar. Dann drehte sich um und lächelte zufrieden, „Dann komm!“

Sie stand auf und ich glitt aus ihr. In ihrem Schlepptau ging ich hinter ihr her zu den Duschen. Dann zogen wir uns wieder die aufreizenden Sachen an und gingen in die Bar.

Christine und Bernd kamen kurz nach uns auch, begleitet von einem Paar, dass wir zuvor nicht genau gesehen hatten. Sie war etwas üppiger und hatte eine gewaltige Oberweite. Er hatte ungefähr meine Statur.

„Und, wie war euer erster Tag im Swingerclub?“, erkundigte sie sich charmant lächelnd.

„Gut!“, sagte Nadine, ihr seid schon eine lustige Truppe und wir kommen sicherlich schon bald wieder!

„Das hört sich gut an!“, antwortete die üppige Brünette mit dem frechen Kurzhaarschnitt. Du gefällst mir nämlich und wir würden gerne mal mit euch nach oben gehen.

„Wir auch!“, gab Christine zu.

Wir rauchten unsere letzte Zigarette, tranken mit den lustigen Vieren noch ein Glas Cola und dann ließen wir uns die Spint Schlüssel geben. Nachdem wir uns umgezogen hatten, verabschiedeten wir uns rasch von den restlichen Paaren und gingen dann langsam zur Treppe nach unten.

Auf dem Rückweg ließen wir den heißen Abend Revue passieren und tauschten uns ausgiebig aus.

Unser Fazit: Der Club war super schön. Er war sauber. Liebevoll eingerichtet. Er war nicht teuer. Wir haben zusammen gerademal dreißig Euro gezahlt. Ein Kinobesuch mit 3D ist teurer. Wir haben viele liebe Menschen getroffen, sind sehr herzlich begrüßt worden und der Umgang miteinander war sehr familiär. Wir möchten dort beide gerne noch einmal hin und wahrscheinlich sind wir das nächste Mal nicht abgeneigt, es mal gemeinsam mit einem anderen Pärchen auf der Liegefläche auszuprobieren.

Sicherlich gibt es unterschiedliche Vorlieben. Womöglich gibt es auch Paare, die auf Gang Bangs oder so etwas stehen, aber danach stand uns beiden definitiv nicht der Sinn. Das ist nicht unser Ding. Nadine würde gerne mal etwas mit einer Frau haben und ich denke, dass der andere Kerl und ich dann das Vergnügen haben werden, den Damen dabei zuzuschauen. Ob wir vielleicht irgendwann dann mal die Frauen tauschen, oder ob es vielleicht beim Anfassen endet, ich weiß es nicht. Die Grenzen verschieben sich sicherlich irgendwann ein wenig, und man wird offener und mutiger. Aber wir haben uns sehr gut amüsiert und es waren spannende fünf Stunden. Und, egal ob man mit einem anderen Pärchen irgendwo verschwindet oder nicht, das Gefühl in so einem Club ist schon etwas ganz Besonderes. Es ist sehr geil, wenn man unten sitzt, sich unterhält und von oben das Stöhnen der anderen hört. Da kommt die Lust schnell!

Ich kann es Paaren, die sich gegenseitig vertrauen auf jeden Fall mit ruhigem Gewissen empfehlen und ich glaube, dass es viel Schwung und wieder Lust auf Sex in eine Beziehung bringen kann. Wenn man sich liebt, der Alltag aber vielleicht schon ein bisschen Einzug im heimischen Sexleben gehalten hat, ist das eine Variante, die einer Beziehung neues frivoles Leben einhauchen kann. Wichtig ist nur, dass man vorher genau darüber spricht und lieber etwas zu vorsichtig an die Sache herangeht, als zu stürmisch und dann kommt der Beziehungsstreit.

Eine kaputte Beziehung kann ein Swingerclub mit Sicherheit nicht retten, aber neuen Schwung und frisches Knistern bringt es auf jeden Fall.

Wir waren auf jeden Fall danach noch so geil, dass sie mich nicht bloß zuhause abgesetzt hat, sondern wir dort weitergemacht haben, wo wir in der Sauna aufgehört haben!

Solo-Herren, die meinen Beitrag vielleicht lesen soll gesagt sein, „Wenn ihr glaubt, dass ihr im Swingerclub auf jeden Fall zum Schuss kommt, dem ist nicht so!“ Solo-Herren hatten es an dem Abend echt schwer und alle beide, die wir gesehen haben, sind zumindest an dem Abend nicht zum Schuss gekommen. Ein Swingerclub ist eben kein Bordell und die Ausrichtung liegt ganz klar auf Paaren. Eventuell haben sie bei Gang Bang Partys mehr Glück, aber hier gingen beide unbefriedigt nach Hause. Und das wollen wir nicht. Schließlich soll es ein Lust-Abend und kein Frust-Abend werden!

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Lieber Ben,

Auch diesmal wieder recht herzlichen Dank für deinen Blogeintrag.
Diese Schilderung hätte fast aus meinem Erlebten kommen können 🙂
Mal schauen wann ich auch mal wieder in den Club komme…kinder verkomplizieren vieles. Naja.

Danke nochmals,
Lg Salo

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