Liebe Leserin, lieber Leser,

›Ein unerwartetes Wiedersehen‹ ist der 3. Teil der Geschichte von der Streifenpolizistin Katharina und Ben.

     Ich möchte dich an dieser Stelle vorwarnen, für den Fall, dass du die ersten beiden Teile nicht kennst. Die Geschichte ist reine Fiktion und es geht in der Reihe oft nicht gerade zimperlich zur Sache. Ben benimmt sich nicht immer wie ein Gentleman, der Sex ist nicht immer einvernehmlich und auf Verhütung wird auch nicht geachtet. Fiktionale Figuren müssen sich keine Gedanken Krankheiten und irgendwelche Konsequenzen. Das bedeutet jedoch niemals, dass es in der Realität genauso ist.

     Sollte dieses Vorwort schon nicht so ganz nach deinem Geschmack sein, dann lies die Geschichte lieber nicht! Ehrlich. Such dir lieber eine andere Geschichte aus. Diese wird dir vermutlich nicht gefallen und nicht nach deinen moralischen Vorstellungen sein.
Ansonsten wünsche ich allen Leserinnen und Lesern viel Spaß an dunkler Romantik, Thrill und so machen einvernehmlich uneinvernehmlichen BDSM-Sexszenen rund ums Thema Dominanz und Unterwerfung.

Freche Grüße, dein
Ben

Ein unerwartetes Wiedersehen

Ich hätte damit rechnen müssen, dass das irgendwann passieren wird. Wie naiv muss ich gewesen sein, zu glauben, dass mir Kat – Katharina – nie wieder über den Weg laufen wird? Dafür war ich nicht weit genug weggezogen und mir war bewusst, dass sie sich revanchieren wird, sobald sich unsere Wege das nächste Mal kreuzen würden. Ich atmete tief ein und versuchte, nicht auszurasten.
     »Du kleine Bitch«, flüsterte ich leise knurrend. »Glaubst du wirklich, dass ich das einfach so hinnehmen werde?« Wütend knüllte ich den Strafzettel – den sie mir unter den Scheibenwischer der Windschutzscheibe geklemmt hatte – zusammen. Halt, Stopp!, dachte ich und zupfte das Papier schnell wieder gerade und stieg mit einem breiten Grinsen ins Auto.

»Hattest du einen angenehmen Arbeitstag?«, fragte Bernd Petersen mit gerümpfter Nase.
     Kat blieb verdutzt im Türrahmen vom Büro ihres Chefs stehen. »Ja!?«, antwortete sie unsicher.
     »Keine Sorge, das ändert sich gleich!«
     »Komm rein! Und vergiss nicht, die Tür hinter dir zuzumachen. Muss ja nicht jeder mitkriegen.«
     Kat fühlte sich bereits zwei Köpfe kürzer, noch bevor Herr Petersen überhaupt mit ihr gesprochen hatte. Wie ein begossener Pudel übertrat sie die Fußleiste und schloss die Bürotür.
     »Was habe ich angestellt?«
     »Ich denke, das weißt du ganz genau.«
     Jetzt, da sie mitten im Büro stand, sah sie mich. Ich saß auf einem Stuhl und konnte mir ein dreckiges Grinsen nicht verkneifen. Ihre entgleisten sämtliche Gesichtszüge.
     »Kat, sag mir, dass das nicht stimmt. Bitte!«
     »Was hat Ben – Herr Wilder – denn erzählt?«
     »Katharina!«, schrie Bernd wütend und donnerte mit der Faust auf den Schreibtisch.
     »Ähm…«, fing sie an zu stammeln.
     Die Mine ihres Chefs verfinsterte sich mit jeder Sekunde, die verstrich.
     »Frau Müller?!?«
     »Ähm…«, wiederholte Kat und brachte noch immer keinen ganzen Satz zustande.
     »Zeigen Sie mir sofort Ihr Diensthandy. Sie werden – so bestimmt es die Dienstvorschrift – Beweisfotos gemacht haben.
     Wortlos drückte sie ihrem Chef das Handy in die Hand.
     Er blätterte die Bilder durch. Sein ohnehin schon puterroter Kopf wurde mit jedem Foto röter.
     »Ich sehe hier kein Foto mit dem heutigen Datum, auf dem Ben – Herr Wilder – sein Auto widerrechtlich auf einem behinderten Parkplatz abgestellt hat!«
     »Das kann ich erklären!«, versuchte Katharina ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
     »Seien Sie still!«
     »Aber …«
     »Ruhe!«, maßregelte sie Bernd. »Ich kann Ausreden nicht hören. Ich ertrage keine Ausreden. Sie haben Scheiße gebaut! Wenn Ben Sie anzeigt, haben Sie ein Disziplinarverfahren am Arsch! Sind Sie sich der möglichen Konsequenzen im Klaren?«
     »Ja«, sagte Kat mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern.
Bernd wendete sich mir zu. »Möchtest du Anzeige erstatten?«
     »Ich bin bereit, von einer Anzeige abzusehen, wenn deine Polizeibeamtin sich gebührend bei mir entschuldigt.«
     Bernd schaute wieder zu Kat. »Hast du Schwein Kindchen!«, sagte er. »Ich erwarte mindestens eine schriftliche Entschuldigung von dir!«
     »Würdest du uns kurz allein lassen?«, fragte ich. »Ich möchte Frau Müller dazu etwas unter vier Augen sagen.«
     »Natürlich!«, sagte er und stand auf. »Und von dir will ich eine Stellungnahme. In dreifacher Ausführung versteht sich. Und wenn das noch einmal vorkommt«, er drohte ermahnend mit dem Zeigefinger, »hattest du die längste Zeit einen Job. Haben wir uns verstanden?«
     »Ja«, antwortete Katharina kleinlaut.
     »Wunderbar!«, sagte Bernd und ließ uns allein.

»Warum hast du mir nicht gesagt, das du umziehst?«
     »Ich wollte, aber ich wusste, dass das mit uns kompliziert ist, und ich wollte nicht, dass du etwas Dummes machst. Etwas, dass du nachher bereust.«
     »Und dann hast du dir gedacht, dass es einfacher für mich wird, wenn du dich heimlich in einer Nacht und Nebelaktion aus dem Staub machst?«
     »Ehrlich gesagt: Ja!«
     »Mistkerl!«, blaffte Kat. »Ich habe wochenlang geheult und meine beste Freundin lag mir trimphuierend in den Ohren: Habe ich dir doch gleich gesagt, dass er ein Arschloch ist, hat sie immer wieder gesagt. Und das Schlimmste ist, irgendwann habe ich ihr geglaubt. Du wolltest nicht, dass ich es bereue? Echt? Genau dadurch habe ich es überhaupt erst bereut. Du hast mich wie ein Spielzeug behandelt, das man jederzeit in die Ecke legen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so wertlos gefühlt!«
     »Das tut mir leid. Das war nicht meine Absicht. Im Gegenteil!«
     »Egal, lass es uns einfach hinter uns bringen, okay?«
     »Okay!«, antwortete ich.
     »Es tut mir leid Ben. Es wird nie wieder vorkommen. Reicht dir das als Entschuldigung aus?«, leierte sie ihren Text augenrollend herunter.
     Ich grinste nur.
     »Was?«, erkundigte sie sich genervt.
     »Deine Entschuldigung klang nicht aufrichtig. Ich nehme es dir so einfach nicht ab!«
     »Find dich damit ab!«
     »Wenn du keine glaubwürdige Entschuldigung über die Lippen bekommst, akzeptiere ich auch eine andere Entschuldigung …«
     »Ich verstehe nicht?«
     Natürlich wusste sie, was ich gemeint habe, trotzdem versuchte sie es und stellte sich dumm.
     Sie zweifelt an deiner Intelligenz!?
     Das machte mich wütend.
     Ich stand auf und packte sie am Oberarm. Meinen Gewichtsvorteil nutzend drängte ich sie gegen eine Wand.
     »Wenn du dich nicht von selbst entschuldigen willst, werde ich mir deine Entschuldigung eben holen!«
     Kraftvoll drückte ich sie zu Boden. Mit der freien Hand öffnete ich meine Hose und holte meinen halbharten Schwanz heraus. Dann ließ ich ihren Oberarm los und umfasste ihren Unterkiefer. Mit festem Druck presste ich ihre Wangenknochen zusammen, so dass ihren Mund öffnen musste. Mit schmerzverzerrtem Blick gaffte sie mich ungläubig an. Ich machte einen Schritt auf sie zu und schob ihr meinen Schwanz tief in die Futterluke. Alles ging so rasend schnell, dass sie es durch Schock wehrlos über sich ergehen ließ.
     Als sie begriffen hatte, kam statt lautem Protest nur noch ein Röcheln über ihre Lippen. Ich musste laut lachen. Dann gab ich ihr eine Ohrfeige und sagte, »Sei endlich still und entschuldige dich!«
     Sie fing an ihn zu blasen. Als sie eine Hand zur Hilfe nehmen wollte, fing sie sich die zweite Ohrfeige ein. »Habe ich dir erlaubt, die Hände zu benutzen?«
     Wieder kam ein Röcheln und sie nahm die Hand weg.
     »Brav!«, lobte ich sie und legte meine Hände um ihren Hinterkopf.
     Ich fing an sie zu führen und zog ihren Kopf dicht an meinen Schoss. Dann zog ich ihn an ihren Haaren wieder zurück. Ich wiederholte mein tun und wurde bei jedem Mal etwas schneller und drückte ihren Kopf immer fester zwischen meine Lenden.
Zwischendurch machte ich am Tiefpunkt eine Pause. Meine volle Länge steckte in ihrer Kehle. Grinsend stöhnte ich, »Ich wette du bist schon klitschnass Kat!« Ich verharrte so lange, bis sie ihre Hände gegen meine Oberschenkel drückte und versuchte, sich von mir wegzustoßen. Doch ich war kräftiger. Ich hielt weiter dicht an meinen Körper gepresst, bis sie würgte und ihre Augen zu zittern begannen. Dann gab ich ihr jedes mal eine weitere Ohrfeige, um sicherzustellen, dass sie bei mir blieb und nicht abdriftete. Erst, wenn ihre Augen mich wieder fokussierten und ich mir sicher war, dass sie immer noch bei mir ist, setzte mein Spiel fort. Nach wenigen Minuten hatte sie eine gesunde Gesichtsfarbe. Ihre Wangen leuchteten feuerrot.
     Nennen wir es Dusel, denn durch den Lockdown hatte ich schon lange keine Frau mehr zu Gesicht bekommen. Der monatelangen Abstinenz geschuldet, war ich ziemlich empfindlich und erreichte ich die Ziellinie schneller als gewöhnlich. Ich spürte, dass es mir jeden Moment kommen wird und zog sie an den Haaren zurück. Keuchend und stöhnend kam es mir und ich spritzte ihr mit voller Absicht mitten ins Gesicht. Sie bekam davon allerdings nicht viel mit, weil sie viel mehr damit beschäftigt war, ihre Lunge mit Sauerstoff zu füllen. Ich gab ihr ein paar Minuten zum Verschnaufen, bevor ich ihr meine Hand reichte und ihr wieder auf die Beine half.
     »Als erste Entschuldigung, lasse ich das durchgehen …«, sagte ich grinsend, holte mein Portemonnaie aus der Gesäßtasche und steckte ihr eine meiner neuen Visitenkarten zu. »Aber, ich erwarte, dass du heute Abend bei mir vorbeikommst. Für die Nummer mit dem Knöllchen und den Ärger, den ich wegen dir hatte, hast du hundertpro noch ein ordentliches Spanking verdient. Und, um wirklich sicherzugehen, dass du das nicht noch einmal machst, wirst du Bernd – so wie du jetzt aussiehst – sagen, dass das mit der Entschuldigung erledigt ist und ich keine Anzeige erstatten werde.«
     »Mit dem Sperma im Gesicht?«, fragte sie fassungslos.
     Ich nickte süffisant grinsend. »Richtig! Mit meinem Sperma in deinem Gesicht!«
     Für den Bruchteil einer Sekunde wog Kat ab, ob es Sinn machte zu protestieren.
     Ich drehte mich um und verließ das Büro.

Bernd wartete bereits vor seiner Tür.
     »Alles in Ordnung?«, fragte er.
     »Alles bestens!«, antwortete ich und zwinkerte ihm zu. »Aber das möchte Katharina dir gleich selbst sagen. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und bleib gesund!«
     »Du auch und meld dich mal wieder!«, rief er mir hinterher, bevor er sich umdrehte und in sein Büro ging.

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